Kairos Inspirationen 2024

Kairos Inspirationen 2024/#21

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Es gibt Gezeiten auch für unser Tun.

 

Shakespeare, Julius Caesar IV3

 

Am Meer wissen wir, dass wir auf Ebbe und Flut zu achten haben. Hier lässt sich eine glatte Oberfläche von hohen Wellen leicht unterscheiden.Im menschlichen Leben ist das schwieriger. Noch schwerer sind die untergründigen Strömungen zu erkennen, die manchmal bis zu einen persönlichen Tsunami führen.

 

Die Zeiten des Menschen ähneln den Gezeiten. Wie Ebbe und Flut der Anziehungskraft des Mondes folgen, so auch die Energien des Menschen. Nur dass in der Natur der Zusammenhang direkt, bei uns nur indirekt herstellbar ist. Wir haben den Mond in uns. Dass das für Wach- und Schlafzeiten gilt, ist bekannt. Das ist uns  mit der lebendigen Natur gemeinsam. Dass dies auch für jene Dimension gilt, die wir als typisch menschlich beschreiben, und zwar gewöhnlich als Einheit von Geist, Leib und Seele, ist weniger bekannt.

 

Man ist versucht, jeden, der davon nichts merkt, glücklich zu preisen. Denn er oder sie scheint frei von geistiger Sinnqual, von krankmachenden Beziehungen, von Lebensenttäuschungen zu sein. Und doch könnte auch das Gegenteil wahr sein. Statt in einer selbstverständlichen Sinngewissheit und ruhenden Geborgenheit zu leben, könnte auch gelten, dass jemand nur noch stumpf und abgeschnitten von einem echten menschlichen Leben dahinlebt.

 

Die meisten von uns ringen mit den Kräften der menschlichen Gezeiten. Diese drängen dich mit 20, in die Welt hinauszugehen, echte Liebe zu probieren. Sie drängen dich mit 30, dein Leben endlich eigenverantwortlich auszurichten. Sie lassen dich mit 50 sehr unzufrieden sein, wenn du kaum Früchte deiner Aufbauarbeit und deines Engagements sehen kannst. Sie umfassen aber auch Zeiten, in denen neue Ideen persönlichen Lebens- und Weltverhaltens leise anklopfen und gehört werden wollen. Und sie bieten dir auch Verschnaufpausen an, in denen du dankbar oder erschöpft in einem Zwischenraum stehst, in dem es weder zurück noch vorwärts zu gehen scheint.

 

Viele von uns machen diese Gezeiten des Menschseins ganz unbewusst durch, freuen sich an diesem und jenem oder bilanzieren nüchtern oder leiden an ihren Lebenszweifeln. Es ist aber auch möglich, ein tieferes Verständnis für die Logik und Notwendigkeit dieser Wandlungen zu gewinnen. Es ist möglich, seinen Kairos nicht nur zu leben, sondern ihn auch zu verstehen und damit gelassener mit seinen Gezeiten umzugehen.

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#20

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Wer gewöhnt ist, alten Wein zu trinken, will keinen neuen Wein, und spricht: der alte Wein ist milder.

 

Lukas 5,39

 

Bei vielen findet sich eine instinktive Abneigung gegenüber einem neuen Blick auf die Wirklichkeit. Das Alte ist vertrauter. Die Begriffe und Zusammenhänge fügen sich leichter und kommen selbstverständlicher über die Lippen. Daher wird Neues gewöhnlich so nahe gebracht, dass es sich anschmiegt an Bekanntes. Das kann eine Person sein, deren Autorität oder sympathische Wirkung längst anerkannt ist. Oder ein neuer Geschmack verbirgt sich hinter altvertrauten Bezeichnungen. Oder das Neue wird einfach mantramäßig tausendfach wiederholt ohne weitere Begründung oder Rechtfertigung.

 

Die Rede von Kairos, wie sie von uns gebraucht wird, ist neu. Die Vorstellung von einem „günstigen Augenblick“ versetzt das Neue wieder in die alte Vorstellungswelt. Das ist, wie wenn ich mir die Atomkraft auf der gleichen Ebene wie die Kraft des Wassers oder der Luft vorstelle.

 

Der Vergleich ist nicht zufällig gewählt. Denn das Verständnis der Welt des Kairos schließt direkt an das Atomare an. Kairos ist Ausdruck der Kernkraft des Menschen. Wie nichts, was ist, ohne atomare Bindekräfte existiert, so durchdringt Kairos das ganze Leben des Menschen. Alle Wahrnehmung wird dadurch zu meiner und unserer Wahrnehmung. Sie übersteigt immer die physiologische Realität der Sinne, wie auch das rationale Bewusstsein.

 

Mein inneres Ja oder Nein zu einem anderen Menschen und seinem Reden, Verhalten oder gar Dasein wandelt sich ständig. Manchmal merken wir es selbst, dass wir bei einem Gedanken des anderen äußerlich zustimmen, während wir empfinden, dass dieser in Wirklichkeit uninteressant, langweilig, schief oder gar misstrauisch machend auf uns wirkt.

 

Sich seinen Kairos bewusst zu machen, ist meist nicht einfach. Ich kann es versuchen durch Umschalten meines Bewusstseins. Dann denke ich auf einmal vom Kairos her. Aber dadurch mache ich ihn selbst zu einem Gegenstand meines Bewusstseins.

 

Seine Kraft und Botschaft wird mir  erst dann wirklich zugänglich, wenn ich einen anderen Weg gehe. Den Weg des inneren Hörens oder Sehens. Des Offenwerdens und eines damit verbundenen Leerwerdens, das Mystiker und Weise manchmal beschreiben. Meister Ekkehard, der mittelalterliche Mystiker, hat immer wieder im Blick auf die Wahrnehmung des Einzelnen davon gesprochen. Auch der gemeinsame Kairos zeigt sich weniger in der Formulierung von idealen. Er ist eher zu fassen als das, was manche „Idee“ nennen.

 

So ist Kairos einerseits ein ganz neuer Zugang zur menschlichen Lebensbewegung. Andererseits kommt seine Wirklichkeit jedem tiefer Suchenden in den 1000 Zeugnissen der Weisen, der Mystiker, der großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte entgegen. Sich damit zu beschäftigen, macht es leichter, selber mit dem Neuen vertraut zu werden.

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#19

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Die Irrtümer von heute sind die Katastrophen von morgen.

 

Ernst Ferstl

 

Jede Katastrophe erweist, dass das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt geglaubt wurde, ein Irrtum war. Nicht zwangsläufig führt die Katastrophe zur Einsicht derer, der das Falsche geglaubt haben. Wenn es wesentlich ist für sie, glaubten Sie daran fest und unerschütterlich. Der Fehler lag dann in den Umständen, die sie unterschätzt hatten oder die zu unerwartet kamen oder zu stark wirkten.

 

Offenbar gilt: Was ich existenziell glaube, kann kein Irrtum sein. Sonst wäre mein Leben selbst ein Irrtum. Was andere Irrtum nennen, kann ich bestenfalls als Nicht-Verständnis für meine Perspektive sehen. Spannend ist dabei, dass die Art und Weise wie man die empfundene Katastrophe wertet und einordnet, auch wesentlich davon abhängt, zu welchem Generationsfeld man gehört. Inwiefern die beiden Weltkriege etwa zu einer Änderung der Sichtweise und der Glaubenssätze geführt haben, hing nachweislich damit zusammen, wann jemand geboren war und sozialisiert wurde. Die ganz Alten beklagten zum Beispiel nach dem Ersten Weltkrieg den Verrat an der Staatsidee, die mittleren den Verrat an den Kämpfenden und die Jüngsten fühlten sich von der Propaganda verraten.

 

Die Späteren haben nicht die gleiche innere Situation. Sie können das Frühere als Irrtum werten, weil der eigene Glaube längst auf etwas Anderes fokussiert ist. Die sogenannte Corona- Pandemie wird später auch einmal als Katastrophe eingeschätzt werden. Aber nicht von denen, die sie systematisch und in klarem Wissen geplant haben. Für sie liegt der Irrtum nur in der Unterschätzung des Widerstandes und der Unvollkommenheit der Ausführung. Sie werden an der Notwendigkeit festhalten, weil ihr Lebenssinn im größeren Ziel der Menschheit, an das sie glauben, wie etwa der notwendigen Realisierung eines dreihundertjährigen Ideals, der neuen Weltordnung, besteht. Dieser Sinn ist für sie mehr wert als das Leben – vieler.

 

Das lässt uns geschichtlich besser verstehen, warum manche Irrtümer bis zu irgendeiner Katastrophe durchgehalten werden. Das hebt allerdings nicht die ethische Verantwortung auf. Und damit die Pflicht der Späteren, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

 

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#18

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Selig ist, wer ohne sich zu verlieren, in mir sich selbst findet.

in

Lukas 7,23

 

Ein scheinbar sehr paradoxer Satz. Denn wenn ich mich schon habe, also nicht verloren habe, wie soll und muss ich mich dann selbst finden?

 

Das „in mir“ deutet eine andere Dimension an. Sie ist da und ich brauche sie, ohne das aufzuheben, was für mich, für jeden notwendig ist, nämlich bei sich zu bleiben.

 

Offenbar habe ich die Aufgabe, das, was ich bin, meine Körperlichkeit, meine Herkunft, mein Weltverständnis, meinen Bezug zu diesen oder jenen Menschen nicht zu verlieren, sondern sie zu erhalten, zu pflegen, ihnen Raum zu geben.

 

Aber darin liegt noch nicht das, was hier „Seligkeit“ genannt wird. Wann aber wird die Seele, der Kern meiner Beziehung zu allem, erfüllt? Erst wenn sie „in mir“ sich selbst findet! Was aber ist dieses „in mir“? Vielleicht stelle ich mir den konkreten Jesus oder das „Herz Jesu“ vor, aber zugleich weiß ich, dass dieses andere Ich nicht fassbar ist. Noli me tangere, berühre mich nicht! wird zu Maria Magdalena nach der Auferstehung gesagt. Und doch, obwohl unfassbar, kann ich damit in Resonanz gehen, mehr noch, ich finde darin meine Sinnerfüllung. Das absolute Bejahtsein und damit das Ankommen bei dem, was meine tiefste Sehnsucht ist.

 

Darin steckt keine Ethik, keine Aufforderung zum richtigen, zielgerichteten Handeln. Es bleibt offen, wie das zu erreichen ist. Ist es nur Geschenk des Himmels, gütige Vorherbestimmung, von wo auch immer? Kann ich das bewusst suchen? Besteht nicht immer die Gefahr, dass ich auch das „in mir“ zu einem Gegenstand meines Besitzes mache und so durch diesen Gewinn wiederum mich verliere, weil ich mich in einem Außen zu haben meine?

 

Zwei Sorgen stehen diesem seltsamen Satz entgegen:

Zum Einen: Fremdbestimmt zu werden, von jemand anderem abhängig zu sein

Zum Zweiten: Nicht wirklich sein eigenes Glück zu finden

 

Das Problem lässt sich rational nicht lösen, wohl aber im Herzen, in einem Hören, das immer tiefer in sich hineinhört.

 

Auch das Wort „selig“ ist rational nicht zu fassen. Es ist nicht das, was man gewöhnlich unter Glück, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, innerer Gesundheit oder starken positiven Empfindungen verstehen.

 

Vielleicht kann man es mit der Buddhahaltung oder dem „ledig sein“ eines Meister Eckehart in Verbindung bringen oder mit der Ruhe des Herzens, von der Augustinus spricht oder mit dem Verweilen im – Kairos. Unser Wachsein kann sich dem nur annähern. Es ist aber da, zumindest als eine Sehnsucht, die diesem paradoxen Satz seine Sinnhaftigkeit verleiht. Und deshalb ist es auch sinnvoll, diesen Satz im Bewusstsein zu behalten und im Herzen immer wieder zu bewegen, bis etwas von seinem Glanz sichtbar wird.

 

inKarl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#17

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Ich bin frei. Denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert. Ich kann sie gestalten.

 

Paul Watzlawick

 

Die Freiheit des Kairos ist da in jedem Leben. Dieses geschichtliche System, zu dem wir gehören, hat alles getan, um ihn dem Chronos zu unterwerfen . Erst hat man ihn mit Kirchenuhren zugedeckt, heute mit digitaler Zeitansage und Kalender. Aber wie die atomare Kraft den Kosmos durchdringt und erhält, ist Kairos zur Führung und Heilung aller Menschen bestimmt. Zu dieser Aussage muss jeder Stellung beziehen.

Die bewusste Rückkehr zum Kairos steht allen offen, nicht nur dieser Kultur, sondern allen auf der Erde.

 

Was ist zu tun?

 

Ich kann nur dazu einladen: Bekenne dich zur Wirklichkeit deines Kairos!

 

Wer sich den Kairos richtig bewusst macht, wird seine Kraft spüren. Wer auch immer  wird in einem neuen Geist die Wirklichkeit anschauen.

 

Wir leben, wenn wir genau hinschauen, in einer sehr gefährlichen Zeit. Es gibt Kräfte, die uns schrittweise alles wegnehmen wollen, die uns so bestimmen wollen, dass wir zur Bedeutungslosigkeit verdammt werden. Kairos wird darauf eine Antwort sein.

 

Kairos bringt die Lebenskraft zurück, wenn ich mich auch von vielen Seiten, von oben (Strahlung, 5G), von unten (vergiftete Nahrung), von links und von rechts (unreines Wasser und Chemtrails) bedroht fühle. In der Orientierung an Kairos fürchte ich nicht um mein Leben.

 

Im Kairos ist mein Leben. Er verwandelt mir die Welt. Er lässt mich die Bedeutung der Geschehnisse schauen. In der Kraft des Kairos bin ich reich, auch wenn ich letztlich nichts habe. Aber ganz anders, als die Verfechter der neuen Weltordnung das für möglich halten.

 

Warum gibt es für uns Menschen den Kairos?

 

Er ist die Quelle, die Orientierung und Erfüllung menschlichen Lebens. Wer schon mal erlebt hat, wie er oder sie im Urlaub alles hatte, wovon ein Mensch träumen kann: reichhaltiges Essen und Trinken, Familie und Freunde um sich, jede Art von Unterhaltung und Bereicherung durch Sehenswürdigkeiten. Und dennoch hat sich alles irgendwie leer angefühlt, geradezu sinnlos. Bittere oder ängstliche oder kritische Gedanken plagten bei Tag und Nacht. Wer so etwas erlebt hat, der weiß, dass ihm etwas Wesentliches fehlte: freudvolle Sinnhaftigkeit: Jene Kraft, die echtes Vertrauen, innere Orientierung, Beziehung im Selbstbewusstsein, umfassende Weltoffenheit schafft.

 

In unserer Sprache würde das heißen: er hat den Bezug zu seinem Kairos verloren.

 

Eigentlich kennt jeder die Stimme in sich selbst, die ihm sagt, was gerade jetzt gut ist. Aber viele sind verunsichert durch die Stimmen, die systematisch davon abbringen wollen. Die Propaganda und Manipulation ist inzwischen so ausgefeilt und raffiniert, dass viele die Stimme ihres Kairos nicht mehr hören können.

 

Die anderen wollen dir deine Kraft und innere Sicherheit wegnehmen, sie schlachten deine Zeit aus (siehe Momo) und führen jeden von uns zuletzt ins Nichts, denn wir sterben mit dem Gefühl einer großen Sinnlosigkeit.

 

Die einen wollen sich und die Angehörigen vor dem Wissen um dieses Gefühl schützen und schweigen das Wesentliche in sich hinein. Die anderen klammern sich mit aller Kraft an das äußere Leben und merken gar nicht, wie die Maßnahmen der modernen Medizin in vielen Fällen die Angst und Sinnlosigkeit des Lebens noch verstärken.

 

Es scheint für jeden von uns notwendiger denn je zu sein, bewusst die Führung der eigenen Lebenskraft wieder zu entdecken, also den eigenen Kairos. In ihm ist Freiheit und Gestaltungskraft.

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#16

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.

 

Aldous Huxley

 

Sprüche haben ihre Tücken. In ihrer Allgemeinheit und Unbestimmtheit kann jeder sich angesprochen fühlen.Woher will ich ohne Hintergrund wissen, worauf der Autor seine Worte bezieht? Was heißt hier lesen? Um was geht es? Was heißt hier verstehen? Welche großen Taten sind eigentlich gemeint? Um was für Möglichkeiten geht es, von denen der Normalbürger nicht einmal träumt? Welches Geheimwissen wird hier angedeutet?

 

Huxley ist nicht irgendein Schriftsteller, der sich die „Schöne neue Welt“ ausgedacht hat. Er war ein Sprachrohr derer, die vor 100 Jahren an der neuen Weltordnung im Geheimen gezimmert haben. Wie früher die Propheten den Willen Gottes „gelesen“ haben, so Huxley den großen Zeitgeist. Er war nicht nur vertraut mit den Gedanken der Freimaurer, Illuminaten und anderer Geheimgesellschaften der Aufklärung, sondern er sah auch in seiner Zeit die Zeichen, die die systematischen Arbeiten an der Zukunft andeuteten. Er kannte auch die Willenskraft derer, die daran arbeiteten. Und er gehörte selbst zu jenen, die richtig gelesen sein wollten.

 

Der Schlüssel zu großen Taten ist die Gewissheit, um die energetische Richtung der Menschheit zu wissen. Denn es können Taten nur werden, wenn sie im Einklang sind mit der tieferen Sehnsucht der Menschen, zumindest der maßgeblichen. Wer hat vor 100 Jahren die Möglichkeiten erträumt, die heute bis in unseren Alltag hinabreichen? Die Kommunikationsmöglichkeiten, die Briefe, Bücher und Bibliotheken überflüssig machen; die weltweite Steuerung der Lebensweisen und Existenzbedingungen; die Welt der autonomen Fortbewegungsmittel, Kriegsmittel, Drohnen; die künstliche Intelligenz; ein Bewusstsein, das, ganz im Sinne von George Orwell, im Doppel-Denk-Modus lebt; die Natur als Religion; die Beherrschung von DNA, Zirbeldrüse, Gesundheit, Identität, Wetter …

 

Zu welchem Zweck besitzen manche den Schlüssel? Was wollen sie erreichen? Zu welchen Opfern sind sie bereit? Die Verführungskraft des allgemeinen Gedankens von Huxley wird fragwürdig, wenn man all das bedenkt.

 

Aber geben wir diesen Gedanken und Fragen noch eine andere Richtung. Auch wir reissen hier Sprüche aus ihrem Kontext, verwandeln sie zu Ausdrucksformen der eigenen Denkweise, nehmen sie als Orientierungspunkt für die eigenen Vorstellungen und Absichten.

 

Ist es unredlich, den Spruch einer bekannten Persönlichkeit zur Bestätigung des Eigenen zu nehmen? Oder baut ein solcher Spruch auf einer höheren Ebene eine Brücke zwischen verschiedenen Welten? Führt er ein kleines Stück weit hin zu jener ursprünglichen Einheit, aus der wir alle kommen?

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#15

Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.


Johann Wolfgang Goethe

 

Ein großes Wort, das in Goethes Faust II von Engeln gesprochen wird, also von unsichtbaren, aber personenbezogenen Kräften. Zwischen unserem realen Bemühen und der sogenannten Erlösung von all dem, was uns mehr oder weniger in Unfreiheit und Unzufriedenheit hält, existiert hier etwas, das von vornherein die Verbindung herstellt: das Streben. Es ist ständige Gegenwart. In diesem „strebend“ verbirgt sich das, was wir Kairos nennen.

 

Das Beste am Kairos ist vielleicht, dass er nie locker lässt. Wir alle haben unsere Gefühlsstaus (Maaz). Wir alle tragen aus Kindheit und Jugend eine mehr oder weniger große Differenz zwischen Sehnsucht und Erfüllung mit uns. Wer wurde schon rein empfangen, ausgetragen, aufgezogen!? Wer hatte Eltern, deren Instinkt stark genug war, schädliche Einflüsse von außen abzuhalten? Wer fand als Kind für seine Leistungen und Eigenheiten so viel Verständnis und Liebe, dass er das als volle Bejahung und Anerkennung empfinden konnte?

 

Der Schwerpunkt in dem Kommunikationsgeschehen Kairos liegt in den frühen Jahren bei denen, die auf unsere kindliche tiefere Sehnsucht zu antworten haben. Spätestens in Kairos Lebensphase 4 (19-25 Jahre) wächst die Kritik an den falschen, fehlenden oder verfehlten Antworten.

 

In Kairos Lebensphase 5 (25-32) fängt der eigene Kairos an, mit Kraft an der Korrektur zu arbeiten. Jeder Moment drängt nach Erneuerung, Bearbeitung, Heilung. Es beginnt ein oft mühsamer Weg zu vollerem Leben, zu einem Leben innerer Freiheit.

 

Je früher und je eindringlicher sich der Gefühlsstau gebildet hat, desto länger der Zeit-Weg der Befreiung. In jeder der Kairos Lebensphasen lassen sich nur die darin vorgesehenen Schritte gehen. Wer die Teilstrecken genau kennt, kann Phänomene des inneren Drucks, des Noch-nicht-entscheiden-Könnens, des Durchbruchs, der Burnout-Gefahr, der Enttäuschung besser einordnen.

 

Wer schließlich 60, 70 oder 80 Jahre alt geworden ist, wird erkennen können, wie Kairos auch auf krummen Wegen gerade zu führen verstand, bis sich Vieles zur innerlich rechten Zeit gefügt hat. Wie aber auch manches inneres Leid und manche Not blieb. Das ist zu ertragen und zu bejahen, weil wir alle auch Verletzungen der Vorfahren in uns tragen, die vielleicht noch Generationen brauchen, bis sie ganz geheilt sind.

 

Aber eines ist für mich gewiss: auch auf diesen geschichtlichen Ebenen wird daran gearbeitet, negative Energien aufzulösen zugunsten eines gelösten gemeinsamen Zusammenlebens. Denn Erlösung hat viele Dimensionen.

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#14

Mein Vater war ein dunkler Ehrenmann,
der über die Natur und ihre heiligen Kreise,
in Redlichkeit, jedoch auf seine Weise,
mit grillenhafter Mühe sann,
der in Gesellschaft von Adepten
sich in die schwarze Küche schloss,
und nach unendlichen Rezepten
das Widrige zusammengoss
… erschien zuletzt in bunten Farben
die junge Königin im Glas,
hier war die Arzenei, die Patienten starben,
und keiner fragte, wer genas.
So haben wir mit höllischen Latwergen
in diesen Tälern, diesen Bergen
weit schlimmer als die Pest getobt,
sie welkten hin, ich muss erleben,
dass man die frechen Mörder lobt.

 

Goethe, Faust I

 

Kairos Inspiration vom 05.05.2024

 

Der hier angesprochene Vater von Faust soll zum Ende des 15. Jahrhunderts gelebt haben. Es war damals die Frühzeit  alchemistischer Experimente, deren Höhepunkt in das 17. Jahrhundert fiel. Alchemie ist die Kunst der Verwandlung von Substanzen. Das Ideal der Alchemisten des 17. Jahrhunderts war es, aus billigem Metall und dem Einsatz neu entdeckter Substanzen wie Phosphor Gold zu machen, was seinen Besitzern, den Fürsten, das Glück und die Macht auf Erden sichern würde.

Eine große Zeit geistlicher Alchemie war vorher schondas 13. Jahrhundert. In den großen Kathedralen wurde der Versuch gemacht, die Idee des himmlischen Jerusalem so zu  verwandeln, dass die Menschen, genauer, ihre Geistseelen, unmittelbar davon erfüllt und durchdrungen waren. In den großen literarischen Werken ging es um den Heiligen Gral oder den Stein der Weisen, der gesucht wurde.

 

In diesen Jahrzehnten erleben wir einen neuen Willen zur Alchemie. Die Idee ist, substanziell einen neuen Menschen zu schaffen. Es geht um einen ganzheitlichen Vorgang, der die körperliche, rationale, emotionale und geistige Dimension des Menschen durchdringen soll.

 

Gegen den Verlust unseres originären Menschseins sind wir eigentlich durch ein vierfaches Immunsystem geschützt. Es hilft uns zu unterscheiden, was wirklich gut für uns ist und was nicht. Also kommt es darauf an, auf den vier genannten Ebenen dieses Unterscheidungsvermögen zu mindern oder gar zu zerstören.

 

Ein sehr großer Verwandlungsprozess auf der körperlichen Ebene wurde durch die sogenannte Corona-Epidemie und die anschließende Folge von mRNA Spritzen initiiert. Der Körper sollte verlernen, zwischen gesund- und krankmachenden Faktoren klar zu unterscheiden. Es gab und gibt nun viele, die erleben, dass sich ihr gesundheitliches Leben wesentlich verändert hat, bis hin zum plötzlichen und unerwarteten Tod.

 

Auf einer zweiten Ebene geht es um die Verwandlung unseres rationalen Immunsystems. Diese Vernunft befähigt uns gewöhnlich, zwischen richtiger und falscher Aussage, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Das Anliegen der medialen und politischen Alchemisten ist es, das Bewusstsein der Menschen zu befähigen, richtig als falsch und falsch als richtig anzusehen. Gerade für dieses Jahr 2024 ist von der EU eine Informations-„Spritzen“ Kampagne ausgerufen worden, die in diesem Sinne der Bekämpfung der „Desinformation“ gilt. Wer sich noch auf die „alte“ Vernunft und Wissenschaft beruft, wird entweder geächtet oder als Rechtsextremist bezeichnet.

 

Auf einer dritten Ebene geht es um die Verwandlung unseres emotionalen Immunsystems. Dieses wird wesentlich im Kindesalter und über stabile Beziehungen wie Familien gebildet. Es befähigt uns, gute und schlechte menschliche Beziehungen zu unterscheiden. Diese alchemistische Beziehungsverwandlung wird auf gesetzlicher, medialer und erziehungspädagogischer Ebene vorangetrieben.

 

Auf der vierten Ebene geht es um die Verwandlung unseres geistigen Immunsystems, das gewöhnlich von den traditionellen Religionsgemeinschaften bestimmt wird. Bisher galt, dass der Mensch „unheilbar religiös“ sei und mehr oder weniger eine Ahnung habe von einem notwendigen Urgrund, Gut und Böse unterscheiden könne, Göttliches und Teuflisches zu trennen wisse. Die Alchemisten dieser Ebene arbeiten schon seit längerer Zeit daran, Sinnunsicherheit zu erzeugen, Kirchen und religiöse Gemeinschaften zu diskreditieren und so die Basis für eine neue einheitliche Religion mit einem ökologischen Narrativ zu schaffen.

 

Diese vier Verwandlungsebenen überlagern, durchdringen und verbinden sich. Unbekannte Koordinatoren richten immer wieder die Alchemisten auf diesen oder jenen Schwerpunkt aus. Erstaunlich ist, mit welcher Weitsicht Goethe schon das Endergebnis dichterisch erfasste.

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#13

Da die größten Kulturvölker in ihren politischen Formen schwanken oder in Übergängen begriffen sind, … würde es ein wunderbares Schauspiel, freilich aber nicht für zeitgenössische, irdische Wege sein, dem Geist der Menschheit erkennend nachzugehen der über all diesen Erscheinungen schwebend und doch mit allen verflochten, sich eine neue Wohnung baut. Wer hiervon eine Ahnung hätte, würde des Glückes und Unglückes völlig vergessen und in lauter Sehnsucht nach dieser Erkenntnis dahinleben.

Jacob Burckhardt

 

Kairos Inspiration vom 28.4.2024

 

Diese Inspiration lädt uns ein zum Fliegen. Lass das zurück, was dich an die Erde, an die Sorgen, Nöte und Freuden deines kleinen, kurzen Lebens bindet. Der Traum manches Milliardärs ist, einmal die Erde und ihre Schwerkraft hinter sich zu lassen, einmal auf den ganzen Planeten von oben zu schauen. Lass uns das heute mit dem geschichtlichen Weltraum machen.

 

Jeder von uns ist gleichsam eine Sonne in diesem geschichtlichen Weltraum. Die einen leuchten länger, die anderen kürzer. Jeder von uns hat eine gewisse Strahl- und Anziehungskraft.

 

So wie unsere Sonne nichts weiß davon, dass sie ihren bestimmten Platz in der Galaxie hat, die wir Milchstraße nennen, so wissen viele Menschen nichts davon, wo sie in diesem geschichtlichen Weltraum angesiedelt sind. Sie entstehen, leuchten, vergehen und sind damit mehr oder weniger zufrieden.

 

Wir aber wollen heute zumindest kurz die geschichtlichen Galaxien überfliegen, auch jene, die längst ihre lebendige Entwicklung hinter sich haben. Was davon übrig ist, sind Ruinen und Mentalitäten.

 

Im Osten sprechen wir von einer altamerikanischen Kultur, in ihrer Blütezeit wesentlich bestimmt von den Mayas. Eine zweite ist das Reich der Mitte, also China. Die dritte ist Indien. China und Indien haben ihr notwendiges inneres Wachstum schon vor mehr als 2000 Jahre vollendet. Allerdings wird die Erinnerung an die Stärke ihrer einstigen Entfaltung gerade wieder in hohem Maße geweckt.

 

Im Nahen und Mittleren Osten, also in der Mitte zwischen Ost und West, sehen wir das alte Mesopotamien, heute Iran und Irak, das alte Ägypten und die Galaxie der großen Religionen, vor allem der christlichen, jüdischen, islamischen Glaubensgemeinschaft, die wir in der Kairologie das Orientale Kultursystem nennen.

 

Im Westen und Norden taucht bei unserem Zeitflug die Antike auf, mit ihren beiden Schwerpunkten Griechenland und Rom. Jetzt erst sehen wir die Okzidentale Galaxie. Entstanden vor allem in Mittel- und Westeuropa, hat sie vor über 1000 Jahren die Grundlagen dafür geschaffen, schließlich sich die ganze Welt unterwerfen zu wollen. Im Vergleich zu den anderen historischen Galaxien können wir erwarten, dass auch sie ihre eigene Selbstentfaltung in diesem Jahrhundert vollenden wird.

 

Aber es ist nicht nur fast alles Vergangenheit, was wir sehen. Unser Flug bietet uns das unwahrscheinliche Erlebnis, nahezu die Geburt einer letzten großen Menschheitsgalaxie wahrzunehmen. Ihr Kern ist Russland. Wie einst Burgund und die Rhein-Mosel-Gegend den schöpferischen Kern des Okzidentalen Kultursystems bildeten, so in etwa der Raum Moskau/ Sankt Petersburg den neuen. So wenig das Geschehen im aramäischen Raum zur Zeit Jesu für einen Römer zu verstehen war, so schwer fällt es uns heute, den Kern der neu erwachenden slawischen Kultur innerlich mitzuvollziehen. Doch die seit 300 Jahren mit uns verbundene Vorgeschichte gibt uns viele Zeichen an die Hand. Oswald Spenglers historische Intuition hat uns schon 1918 in seinem „Untergang des Abendlandes“ einige wesentliche Konturen vermittelt. Sie beginnen sich nun deutlicher abzuzeichnen.

 

Unser extrem kurzer Höhenflug konnte uns ein wenig über die historischen Niederungen hinausführen und uns erheben zu den gewaltig großen Sinneinheiten der Menschheit. In ihnen realisieren bzw. realisierten sich neun Urmuster oder historische Archetypen.

 

Wir alle, die an irgendeiner Stelle Sonnen mit mehr oder weniger Strahlkraft sind, haben unseren Platz nicht zufällig irgendwo in der Zeit der Menschheit, sondern wirken alle mit an großen Sinneinheiten.

 

Vielleicht lässt dich dieser Flug etwas ahnen…

 

Karl Hofmann

Kairos Inspirationen 2024/#12

Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist…“

Kinderspiel

 

Kairos Inspiration vom 21. 4. 24

 

Was würdest du mir antworten, wenn ich zu dir sage: Ich wüsste so gern, wie es gerade jetzt in Kiew am Maidanplatz zugeht oder in Berlin am Brandenburger Tor. Du würdest wahrscheinlich dein Smartphone herausholen und mir die dort ständig installierte Videokamera zeigen. Voraussetzung: du kennst dich etwas mit deinem Gerät und dem Internet aus.

 

Ist dir bewusst, dass deine Antwort vor über 100 Jahren ungeheuerlich gewesen wäre. Die Relativitätstheorie wurde als Unsinn, die Quantenmechanik als esoterische Physik abgetan. Jetzt würde sich keiner wundern und ich würde vielleicht selbst abwinken und sagen, ich habe es mir schon angeschaut.

 

Wandeln wir das Spiel ab. Du drehst den Spieß um und sagst zu mir: Du beschäftigst dich doch mit der bedeutungsvollen Zeit, dem Kairos: Ich wüsste so gern, warum eine Merkel so und nicht anders agierte, wo wir heute in der großen Geschichte wirklich stehen, was es bedeutet, dass mir in letzter Zeit bei meiner Arbeit so sehr die Lust fehlt, ob mein Mitarbeiter wirklich zu mir steht oder eher am Absprung ist. Und wenn wir schon dabei sind: dann sage mir doch, wie es wirklich innerlich um meine Beziehung zu meinem Partner steht oder wann die nächste große Krise kommt.

 

Ist es möglich, das zu wissen? Ja, das ist möglich. Doch das, was damit gemeint ist, ist nicht leicht zu vermitteln. Viele haben hier noch den Verdacht, das sei Hellseherei, Esoterik, Einbildung. Auch vor 100 Jahren hätte ich mich im Geiste an das Brandenburger Tor versetzen können und so kann ich auch heute versuchen, mich in eine Merkel oder in eine Beziehung hineinzuversetzen, und dann meine Perspektive mitteilen. Nur – all das gilt als subjektiv.

 

Die Behauptung, man könnte objektiv Zugang haben, erscheint ungeheuerlich. Wenn dem so wäre, müsste man im Prinzip ja nur den jeweiligen Code wissen, um Zugang zu haben zu der Dynamik, auf die jemand bezogen ist.

 

Damit deute ich etwas an, was sich vielleicht so weiterführen lässt: Wer ein Smartphone in seinem Kern verstanden hat, hat auch den Kairos verstanden.

 

Ohne die unsichtbare Kräfte-Welt der modernen Physik würden keine Smartphones oder Computer funktionieren und ohne diese nicht die moderne Kommunikation. Ohne eine zweite Welt menschlicher Beziehungskräfte, die wir Kreativsein nennen, würde der Kairos nicht funktionieren. Und ohne Kairos würden wir Menschen nicht als Menschen funktionieren.

 

Im Kairos verlassen wir die Welt des Vorstellbaren und gehen in die Welt der menschlichen Beziehungen über. Wir machen das Gleiche, was wir tun, wenn wir über das Smartphone in die Welt der reinen Kommunikation und des Internets eintreten. Weder ein Dokument noch ein Foto ist auf einer Festplatte zu sehen. Genauso wenig hat bisher jemand direkt einen Kairos wahrgenommen. Erst wenn er verwandelt ist in das, was wir erleben, sinnlich wahrnehmen, für vernünftig, schön, gut, wahr halten, haben wir im Bewusstsein Zugang.

 

Heute ist uns klar, dass die Kernphysik und die Quantenmechanik die Natur tiefer erfasst als der Mechaniker. Genauso erfahren wir im Kairos die Welt des Menschen tiefer als durch die Beschreibung der Prozesse, in denen wir den konkreten Menschen sehen können. Je mehr und je genauer du also die verschiedenen Dimensionen eines bestimmten menschlichen Kairos erkennen kannst, desto genauer kannst du erkennen, worum es jemandem in seinem Hier und Jetzt wirklich geht, wohin seine Lebensenergie strebt.

 

Karl Hofmann

Aktuelles

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Wer zu lesen versteht, besitzt den SchlĂĽssel zu groĂźen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.   Aldous Huxley   SprĂĽche haben ihre TĂĽcken....

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