Die Kairologie ist weder eine esoterische noch eine traditionelle Wissenschaft vom Menschen.

Sie ist eine neue Wissenschaft der menschlichen Dynamik.

Sie steht als eine Art „humane Quantenmechanik" in der Tradition von Werner Heisenberg und als „historische Relativitätstheorie" in der von Albert Einstein .

Dazu ein Auszug aus einer trefflichen Rezension von "Kairos. Navigator der menschlichen Zeit":

"Der Leser hat hier die Darstellung einer „kopernikanischen Wende in den Human-Wissenschaften" vor sich. Sie ist so neu, dass sie ähnlich wie Kopernikus mit kritischen Bemerkungen leben muss und will. Ernsthaft Studierende sind gefragt, sich an der weiter gehenden Durchforschung der Kairologie zu beteiligen, die sich an vielen Stellen von naturwissenschaftlichen genauso wie von holistischen Fehldeutungen abgrenzt. Der Autor selbst warnt, es als eine „Art von Zahlenmystik" (149) oder „Esoterik" (151) zu sehen. Die Kairologie sei auch nicht mit philosophischen Systemen gleichzusetzen (vgl. 138); denn es gehe nicht um Wahrheiten als solche, sondern um die geschichtliche Beziehung des Menschen dazu.
Ich finde, das Buch erhebt mit Recht einen wissenschaftlichen Anspruch. Es gibt auch genaue Kriterien dafür an, wie das Modell zu widerlegen wäre. Und so heißt es völlig richtig: „Die Anwendung wird über Gültigkeit und Nutzen der Theorie entscheiden." (46). Beruhigend ist, dass auch die Quantentheorie einst „als eine eher esoterische Vergnügung weltfremder Theoretiker" (Görnitz, Der kreative Kosmos, 73) aufgefasst wurde, ehe seine kolossale ökonomische Bedeutung die Spötter zum Schweigen brachte."

 

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