• Was die Kairologie von den anderen Humanwissenschaften unterscheidet

    Die Kairologie ist die erste Wissenschaft, die sich ausschließlich mit der Dynamik des Menschen befasst. Alle anderen befassen sich damit nur, sofern diese sich direkt in irgendwelchen Prozessen und Ergebnissen zeigt, die der Vorstellungskraft Stoff geben, seien das Träume, Dinge, Gedanken, Gegenstände, Prozesse. Für die Kairologie ist all das nur von Interesse, sofern es einen Kairos ausdrückt. Dieser steht nicht einfach für eine günstige Gelegenheit, sondern stellt eine bestimmte Konstellation von sogenannten „Kreativfeldern" dar, die für den Menschen das maximale energetische Potenzial begründen.

    Alle anderen Humanwissenschaften beschränken sich notwendig auf ein Fachgebiet. Nur dort funktionieren die jeweiligen Werkzeuge. Die Kairologie hat keine solchen Beschränkungen. Humanenergetisch ist alles auf alles bezogen, wie im Internet alle Informationen miteinander verbunden sind.

    Die Kairologie verhält sich damit zu den bisherigen Humanwissenschaften wie in der Physik die Quantenmechanik zur Mechanik. Keiner hat bisher die „Produkte" der Quantenmechanik gesehen. Niemand kann uns ein Dokument auf einer Festplatte zeigen. Was wir am Bildschirm sehen, ist immer nur sinnlich gemachter Ausdruck rein energetischer Sachverhalte.

    Die Kairologie behauptet: Genauso ist es beim Menschen. Wir alle sind zunächst nur ein dynamisches Potenzial, das immer wieder neu seinen vollen sinnlichen Ausdruck suchen muss. Wir sind nur wirklich zufrieden, wenn die äußere Wirklichkeit genau das widerspiegelt, was wir innerlich sind, fühlen, denken, glauben. Wir werden also unzufrieden bis hin zum Verlust jedes Lebensmutes, wenn wir uns zu weit von unserem Kairos entfernen.

    Das gilt nicht nur beim Einzelnen, sondern auch im Großen. Eine Firma hat nur dann wirklich Erfolg, wenn sie energetisch dem Zeit-Geist entspricht. So lange dies der Fall ist und sie ihrem historischen Kairos voll entspricht, explodieren die Umsätze geradezu. Kairos-Trainer sind dafür da, dass sich das tiefere Potenzial von Menschen und Unternehmen entfaltet. Sie sind die Trainer der Zukunft.

     

  • Was sagen uns Talkshows über den Zeit-Geist?

    Talkshowrunde

    „Offenbar spiegelt die Talkshow den Wandel, den das Selbstbld des Deutschen in den letzten Jahren erfahren hat. Erlebt er sich noch als Bürger, oder sieht er sich inzwischen vor allem als Kunde, Betroffener, Verbraucher, Patient, Versicherter, Klient? Auffallend oft sind es Kunden-, Patienten-, Verbrauchersorgen, die in den Sendungen besprochen werden: Tut mir das gut? Brauche ich das? Der Zuschauer wird, gemäß einem Journalisten-Gemeinplatz, `dort abgeholt, wo er steht`.
    Auf Empathie, auf Mitgefühl über die eigene Schicht hinaus zielen die Sendungen selten ab. Sie sind, pathetisch gesagt, nicht darauf angelegt, dass wir unser Leben ändern. Nimmt man all die Talkshow-Überschriften zusammen, ergeben sie einen Überbegriff: Vertrauensverlust. Um nicht zu sagen: Weltvertrauensverlust. Vor 20, 25 Jahren, so glaube ich mich zu erinnern, war das noch anders. Da wurde in verqualmten Studios der Zustand der Welt besprochen, und mit dem Tabaksqualm schienen Visionen, Pläne, Gegenentwürfe aufzusteigen.“
     
    (Peter Kümmel, Die Volkstherapeuten, in: DIE ZEIT Nr.50 v. 8.12.2011, 17-19, hier 19.)
     
    Wie individuell die gegenwärtig einflussreichen Talkshowmoderatoren auch sein mögen, sie alle wirken für einen aufmerksamen Beobachter von außen wie „Volkstherapeuten“. Ein kollektiver Generationswandel fällt auf.
    ?Wie immer wollen Talkshowmoderatoren, ihre Produktionsteams und Programmdirektoren nichts anderes als  ihrem eigenen Potential am besten zu entsprechen und maximal in Resonanz mit ihrer Zielgruppe zu treten, um erfolgreich zu sein. Warum aber tritt gerade dieses Potential so in den Vordergrund? Warum stoßen gerade diese „Formate“ auf so viel Resonanz? Die Kairologie interessiert sich für die dahinterstehenden Generationsfelder. Wie sieht die Welle aus, auf der man surft? Woher kommt sie? Wie lange hält sie? Wen betrifft sie?

  • Wegbereiter der Kairologie

     

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    Erkenne den Kairos! Sonnenuhr an der Kathedrale von Ely aus der Zeit des Humanismus

    Die Suche nach der „heiligen Hochzeit", der realen Verbindung zwischen „oben" und „unten", makro- und mikrohistorischer Welt, Glaube und Vernunft, Metaphysik und Physik, Ratio und Evolution hat viele große Forscher und Denker getrieben. Wir nennen hier eine Auswahl wichtiger Wegbereiter der Kairologie seit der Zeit der Aufklärung.

    Immanuel Kant (geb. 1724) stellt direkt die historische Aufgabe, die bis zur Kairologie führt:

    "Wenn man indessen annehmen darf: dass die Natur selbst im Spiele der menschlichen Freiheit nicht ohne Plan und Endabsicht verfahre, so könnte diese Idee doch wohl brauchbar werden; und ob wir gleich zu kurzsichtig

     sind, den geheimen Mechanism ihrer Veranstaltung zu durchschauen, so dürfte diese Idee uns doch als Leitfaden dienen, ein sonst planloses Aggregat menschlicher Handlungen wenigstens im Großen als ein System darzustellen." I. Kant, Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht, in:R. Bubner (Hg.,) Deutscher Idealismus, Bd. 6 (=Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung), Stuttgart:reclam 1978, 109.

    In der Folgezeit wird von allen Seiten aus dieses „System" der menschlichen Dynamik gesucht und die notwendigen Bausteine für die Errichtung eines umfassenden Geschichtsgebäudes zusammengetragen.

    C. G. Jung (geb. 1875) entdeckt das kollektive Unbewusste, Oswald Spengler (geb. 1880) die Hochkulturen als „Pflanzen", Arnold Toynbee (geb. 1889) als „Gesellschaften", José Ortega y Gasset (geb. 1883) stößt auf das zentrale Problem der historischen Generation als „Angel der Geschichte", Wilhelm Pinder (geb. 1878) auf deren ungefähre Länge im Bereich der Malerei, Martin Heidegger (geb. 1889) durchdenkt den Zusammenhang von Sein und Zeit, Romano Guardini (geb. 1885) die personale, Karl Mannheim (geb. 1893) die soziologische Dynamik.

    Allerdings fehlt bis ins 20. Jahrhundert hinein für ein rationales Verständnis ein wesentlicher Brückenpfeiler, die Naturwissenschaft. Erst die Erkenntnisse von Kern- und Astrophysik, von Quantenmechanik und Chaosforschung eröffnen den Raum dafür, auch die menschlichen Wege rein von ihrer Dynamik her zu beleuchten.

    Erst dadurch „erhielt der humanwissenschaftliche Traum, man könnte vielleicht auch im Bereich der Kultur und Gesellschaft einmal eine mit der von den Physikern gesuchten ´Weltformel´vergleichbare ´Menschenformel´oder ´Lebensformel´finden, neue Virulenz, so der historische Anthropologe Jakob Tanner.
    Für die Kairologie ist diese „Menschenformel" das Global Human Timing System.

    Dazu heißt es in KAIROS:
    “Wie durch das Global Positioning System (GPS) heute über die Erde ein unsichtbares geografisches Netz und durch das Cyberspace über die Welt unserer Informationen ein unsichtbares World Wide Web (WWW) gelegt ist, so bildet das Global Human Timing System (GHTS) das unsichtbare energetische Netz, das allen konkreten menschlichen Beziehungen zugrunde liegt.“ (291).

    Ob Völker oder Individuen – alle erfahren es unmittelbar im Kairos.
    Die Kairologie aber hat selbst ihren historischen Kairos und damit ihre Zeit lebendiger Bedeutung.

    Sie kann erstmals ihren eigenen geschichtlichen Ort bestimmen. (vgl. KAIROS 281-292)

     

  • Wie es bewerten - "das Virus"?

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    „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“Diese  Aussage war die Mitte einer Mahnrede,  mit der Angela Merkel den Ernst der Lage  angesichts des Corona-Virus bewusst machen wollte. Mit dem Satz „Wir sind im Krieg“ befeuerte der französische Staatspräsident  Emmanuel Macron die Einsatzbereitschaft der Franzosen.

  • Zeit-Geist

    Der Wind weht, wo er will.
    Aber er kann nicht wehen wollen, wie er will.
    Er ist an die Veränderungen der Atmosphäre gebunden.
    Das erklärt Ihnen die Meteorologie.

    Der Zeit-Geist weht, wo er will.
    Auch er kann nicht wollen, wie er will.
    Er ist an die Veränderung der historischen Kräfte gebunden.
    Das erklärt Ihnen die Kairologie.

    Um das Wetter genauer Bescheid zu wissen, ist wichtig für alle, die im Wind stehen.
    8. Um den Zeit-Geist zu wissen, ist für alle wichtig, die im Wind der historischen Gegenwart stehen: Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer, Berater...

  • Zum dreifachen Nutzen des Wissens um Kairos

    Welchen Nutzen haben Sie für sich?

    ist-Situation

    Es fällt oft schwer, die eigenen Kräfte und Impulse richtig einzuschätzen, sich von Fremdsteuerung zu befreien, seine wahre Resonanz zu anderen zu erkennen, sich seiner Entscheidungen ausreichend gewiss zu sein.

    Was bringt das Kairos-Wissen?

    • Wissen um das einmalige persönliche Kairos-Potenzial
    • Klarere Erkenntnis des eigenen Wegs
    • Sicherere Entscheidungen
    • Erfolgreichere Lebensgestaltung
    • Gelassenerer Umgang mit Krisen und unfruchtbaren Zeiten
    • Achtsamerer Umgang mit Beziehungen
    • Energiesparendes und erfülltes Leben

    Welchen Nutzen haben Sie bei ihrer Arbeit?

    Ist-Situation

    Auch im bestorganisierten Unternehmen geht viel Energie durch Missverstehen, falschen Einsatz, Über- oder Unterforderung, unpassende Führungsstrukturen verloren.
    Entwicklung einer kreativen Arbeitsatmosphäre

    Was bringt das Kairos-Wissen?

    • Bessere Zusammenstellung von Gruppen
    • Tiefere Beurteilung von Teilnehmern/Innen
    • Hilfe bei der Auswahl von und im Umgang mit Führungskräften
    • Klärung der eigenen Stärke und Aufgabe (Generationspositionierung)
    • Klarerer Blick für die eigene Über- oder Unterforderung
    • Prävention gegenüber „Burn-Out"

    Welchen Nutzen hat ein Unternehmen in seinem Markt?

    Ist-Situation

    In schwierigen Zeiten fällt es schwer, die gesellschaftlichen Trends und die längerfristige Marktentwicklung einzuschätzen und damit auch, sich seiner Entscheidungen ausreichend gewiss zu sein.

    Was bringt das Kairos-Wissen?

    • Klärung der eigenen Stärke und Aufgabe (Generationspositionierung),
    • Schulung im vertrieblichen Bereich,
    • Bessere Einschätzung der Konkurrenten und ihres Potenzials,
    • Beurteilung des Wandels der Kunden,
    • Unterscheidung der längerfristigen Dynamik von kurzfristigen Trends,
    • Geschichtlich angemessene Selbstbeschränkung des Unternehmens,
    • Tiefere Erfassung des allgemeinen Umfelds (Schuldenkrise usf.)

     

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