• 2011 war die Zeit für einen neuen THOMAS VON AQUIN

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    Jeder, der die Geburts- und Sterbedaten (1225-1274) des großen Theologen der Hochscholastik kennt, wird vorhersagen können, dass 2025 das 800jährige Jubiläum von Thomas auf vielfältige Weise gefeiert werden wird.

  • Bundespräsidentenwahl 2010

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    Am 30. Juni wird der neue Bundespräsident gewählt. Wer von den Kandidaten ist der bessere? Wer ist politischer, moralischer, volkstümlicher? So sind die Fragen des Blätterwaldes. Kairologisch dagegen beschäftigt ihr Maximumfaktor, ihr historischer Kairos. Darunter verstehen wir etwas, was für viele undenkbar ist, weil es dem gängigen Konsens über Geschichte widerspricht. Geschichte ist nicht bloß die Summe des Geschehenen, sondern ihre Realität bildet primär ein geschichtliches Kreativfeld ab, eine Art unsichtbares energetisches Internet, das räumlich und zeitlich geordnet ist.

  • Bundestagswahl 2013: Merkel und Steinbrück

    Peer Steinbrück und Angela Merkel

    Kairologisch haben wir nicht die Aufgabe, Wahlergebnisse vorherzusagen. Wichtiger ist es, die maßgeblichen Persönlichkeiten tiefer zu verstehen.
    Angela Merkel (Jg. 1954/C4c1). Die Bundeskanzlerin steht am Ende der ersten Schichtung einer Beziehungsgeneration. Sie hat mit ihren 59 Jahren die Zeit der persönlichen Selbstentfaltung ausgeschöpft und befindet sich gerade am Ende des ersten Lebensquants der 10. Lebensphase. Vor 8 Jahren hat sie sich die Macht erkämpft, vor  4 Jahren hat sie diese vernünftig mit der FDP geteilt. Jetzt agiert sie aus einer Position der Ruhe und persönlichen Überlegenheit heraus. Inzwischen ist offensichtlich, dass sie nicht als Funktion von Prinzipien zu verstehen ist. Sie orientiert sich vielmehr an der möglichen geistigen Beziehung, die sich zwischen den Prinzipien, an die sie glaubt, und den Menschen, wie sie sich verändern, herstellen lässt. Sie hat den Fall Fukushima hergenommen, um aus der Atomkraft auszusteigen. Damit nahm sie ihren Gegnern ein wesentliches Anliegen aus der Hand. Sie erkannte hier ein allgemeines Bedürfnis, auch wenn die praktische Umsetzung dieser Kehrtwende bis heute nicht geklärt ist.Wie ist Merkel zu verstehen? Stets ist ein Dreifaches zu bedenken: 1. Sie vertritt geistig bestimmte Prinzipien. 2. Ihr zweiter Pol sind die Menschen, wie sie in ihrer Dynamik einfach sind. 3. Sie stellt in ihrer Person zwischen beiden eine Beziehung her, die sich in einem bestimmten Verantwortungsbewusstsein zeigt. Die daraus hervorgehenden Zielsetzungen sind ihre eigentliche kreative Leistung. Warum schadet es Merkel nicht, dass sie wiederholt ihre Positionen wechselt? Weil bei ihr die Menschen den Grund eher darin sehen, dass ihr im Zweifelsfall das Wohl des Staates wichtiger ist als die Programmatik ihrer Partei. Daher geht die Strategie der SPD, ständig an diesen Wandel zu erinnern, nach hinten los. (Das geht auch aus politologischen Untersuchungen an dem Mannheimer Uni hervor, vgl. Süddeutsche Zeitung v. 22.8.2013,2.). 

  • Coaching

     

    Kairos-Coaching umfasst gewöhnlich eine Vielzahl von Trainings- und Beratungskonzepten zur Entwicklung und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele und der dazu notwendigen Konsequenzen. Coaches fungieren wie Lotsen, denen bestimmte Wege vertraut sind oder wie Interpreten von Lebens-Landkarten.

    Kairos-Coaching geht davon aus, dass jeder von uns im Kairos eine Art menschlichen Navigator hat, der vom Ganzen her weiß, wie gerade am sichersten und energiesparendsten durch das Leben zu „fahren“ oder zu „gehen“ ist. Der Kairos-Coach führt nicht, sondern hilft, die schon gegebene Führung klarer zu erkennen und ins Handeln zu übersetzen.

    Interessieren Sie sich für ein solches kairologisch fundiertes, praxiserfahrenes Coaching, kontaktieren Sie uns bitte.

     

  • Der Fall von Bischof Mixa - kairologisch betrachtet

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    Gerade in Grenzsituationen kommt zum Vorschein, welchem spezifischen „Feld" von historischer Generation und Schichtung wir unterliegen. Der Fall des Augsburger Bischofs Walter Mixa ist dafür ein erhellendes Beispiel. Es sind manchmal die kleinen Besonderheiten, bei denen viele einfach nur den Kopf schütteln, die das tiefere Handlungsmuster enthüllen. Wie sich diese Felder verändern und sich in der Wirklichkeit spiegeln, ist eben das Thema der Kairologie.

  • Der welthistorische Kairos von Papst Benedikt XVI.

    Papst Benedikt XVI

    718 Jahre lang wagte es kein Papst mehr zurückzutreten. Warum tat es Benedikt XVI.? Keine akute Krankheit, keine Demenz. Die Rede war nur vom Alter, von nachlassenden Kräften, – das hätte auch für die meisten Vorgänger gegolten. Wenn es aber – vor allem aus Sicht der Kardinäle – keine echten Argumente gab, warum dann? Um welchen letzten großen symbolischen Akt ging es Benedikt? 

    Dazu müssen wir dorthin schauen, wo sich zwischen Input und Output in einem Menschen die Welt nach Kraft und Bedeutung ordnet. An diesem „Ort“ verbindet sich unser Hier und Jetzt mit einer größeren menschlichen Dynamik, die wir gewöhnlich nur ahnen. Dort, an diesem namenlosen „Ort“, den man auch „Seele“ nennen könnte, wird entschieden, was für jeden das „Optimum“ im Ganzen ist. Wir haben viele Namen für unsere Beziehung zu diesem „Ort“, von dem unsere eigentlichen Gewissheiten ausgehen. Immer geht es dabei um Kairos, hier um einen echten historischen Kairos. 

    Was war der historische Kairos, der einem Josef Ratzinger mit dem Jahrgang 1927 mitgegeben war? Auf welche Weise glaubte er, seiner Berufung am besten gerecht zu werden? Gewöhnlich können wir darauf nur antworten, indem wir eine lange Kette von Indizien schmieden, die wir gemäß der eigenen Perspektive auswerten. Der Vorteil des Kairos-Wissens ist: Wir können den inneren Horizont einer Persönlichkeit in seinem Generationsfeld verorten. Das führt uns auch in diesem Falle zu einer schnelleren und sichereren Wertung. 

  • Helmut Schmidt 1918 bis 2015 – ein kurzer kairologischer Nachruf

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    Wer so alt wird wie Schmidt, dessen Leben ist schon längst in allen Facetten beschrieben und analysiert worden. Ein farbiges, differenziertes Bild begegnet uns. Was aber gab diesem Mann seine innere Einheit?

  • Jürgen Hopp

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    Website: www.juergenhopp.de 
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Tel.: +49 177 / 8979699

    Jürgen Hopp ist Bankkaufmann, Diplom-Betriebswirt (FH), Finanzdienstleister, VHS-Lehrer, ausgebildeter Management- und Führungskräftetrainer und Erfolgscoach.
    Seit 2016 trägt Jürgen Hopp den Titel KAIROS-Trainer.
    In seinen Coachings geht es Jürgen Hopp in erster Linie darum, die Menschen, die sich scheinbar in für sie selbst kaum spürbaren, wahrnehmbaren Prozessen verloren haben, wieder in ihre ureigene Kraft zurückzubringen und darüber hinaus persönlich weiterzuentwickeln.
    Sein Motto: “Machen Sie doch, was Sie wollen!“
    Erfolgreiches Selbstmanagement steht hier im Vordergrund, Selbstbestimmung soll die vorherrschende Kraft, Selbstliebe die Basis für all die daraus folgenden authentischen Handlungen sein.
    Seit 2010 hat Jürgen Hopp die Inhalte der KAIROS-Workshops von Gabriela Linne aufgesogen, sofort selbst in sein Leben und seit 2013 in sein „Jürgen Hopp Coaching“ für seine Kunden integriert.
    Seitdem ist sowohl der Begriff des KAIROS als auch die Inhalte der Kairologie elementarer Bestandteil seiner Arbeit!
    Jürgen Hopps Spezialgebiet ist die Auswertung bzw. Erstellung von Persönlichen Kairos Analysen!

  • Persönlichkeitstest oder Kairos-Analyse?

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    Jeder kommt im Leben an innere und äußere Wegkreuzungen. Wohin jetzt? Was wagen? Welche Bedeutung hat diese Arbeit, diese Partnerschaft für mich wirklich? Wie wird sich mein Leben noch ändern?

    Schon einmal einen Persönlichkeitstest gemacht? Da erfahren Sie, WAS Sie an Vorstellungen, Gefühlen, Zielen, Zuneigungen ausmacht. Und daraus können klare Erkenntnisse zur individuellen Leistungsentfaltung gewonnen werden. Oder doch nicht? Wie sieht es wirklich mit der Validität aus?

    Nehmen wir als Beispiel den Reiss-Test. Er ermöglicht unter anderem „Prognosen über das Verhalten in bestimmten Situationen". Wunderbar. Verständlich, dass sich schon mehr als 700 Berater, Coaches und Trainer seit 2007 in Deutschland zum zertifizierten „Reiss Profile Master" ausbilden haben lassen. Jüngst jedoch setzte sich eine Redakteurin der ZEIT kritisch mit dem Anspruch auseinander und stufte letztlich den Wert dieses Tests am Ende nicht höher ein als das, was auch ein guter Astrologe leisten könne.

    Ein Persönlichkeitstest kann sicher viele unserer Eigenschaften und Fähigkeiten erfassen. Das Problem bei all diesen Tests ist, dass die gewonnenen Einsichten über den gegebenen Input direkt auf die Output-Erwartungen übertragen werden. Sind wir aber wirklich so konditioniert? Wird hier nicht jene Dynamik ignoriert, die sich dazwischen abspielt? Aus dem WAS folgt nicht, WIE wir wann dazu in Beziehung gehen. Keines der bisherigen Profile verrät, welche Bedeutung dies oder jenes zu welcher Zeit hat, in welche Richtung sich wann die stärkste Leistungskraft bewegt, für wie lange sie anhält. Und warum nicht? Weil man dazu bisher nichts Genaues wissen konnte.

    Das ist das Neue an der Kairos-Analyse. Wie stark und von welcher Art die Kraft der Selbstentfaltung, Resonanz, Durchsetzungskraft zu einer bestimmten Zeit ist, lässt sich entschlüsseln. Zwischen unserem Input und Output wirkt ein System menschlicher Kreativfelder – unser Navigationssystem. Kairos ist gleichsam die Relaisstation zwischen diesem Beziehungsnetzwerk und dem einmaligen Hier und Jetzt. Er kann daher im richtigen Moment jene Impulse geben, die einen optimal auf seiner Lebensfahrt steuern. Eine Kairos-Analyse holt das auf meinen Bewusstseinsbildschirm. Auf einmal hören und sehen wir deutlich: „Nach drei Monaten fahren Sie rechts ab..., rechts ab."

    Auf den Punkt gebracht: Die bisher üblichen Persönlichkeitstests unterscheiden sich von der Kairos-Analyse wie die altbekannten Landkarten von einem modernen Navigationsgerät. Womit fahren Sie?

     

  • Richard von Weizsäcker - ein Mann der Offenen Gesellschaft

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    Richard von Weizsäcker, am 31.1.2015 gestorben, ist ein herausragendes Beispiel für das Potenzial, das jenes Generationsfeld enthielt, das die „Offene Gesellschaft" anstrebte. Geboren 1920, gehörte er zur vierten Schichtung. Sein Horizont war die größtmögliche Einheit in der Vielheit eigenständiger, freiheitlicher Bürger. Nicht umsonst erhielt er den bezeichnenden Titel „Bürgerpräsident". Er lebte eine ehrliche, persönliche, an den Tatsachen orientierte Ethik und Politik. Diese persönliche Verantwortung und Würde stellte er über Partei und Verträge. Daher ließ er sich von keinem Lager vereinnahmen, sondern sah sich immer zuerst seiner persönlichen Einsicht und Handlungskraft verpflichtet. Er forderte die Politiker immer wieder dazu auf, ein „Beispiel zu geben" für das offene Miteinander. Diese persönliche Würde und Offenheit fand seinen besten Ausdruck in seinem Schreiben und Reden, das stets geschliffen, edel, feinsinnig und nie verletzend war. In seinem Handeln repräsentierte er das Handeln aller Gutwilligen, betonend, dass es „keine endgültig errungene moralische Vollkommenheit" gebe. In diesem Sinne sprach er am 8. Mai 1985 etwas aus, mit dem er in und außerhalb von Deutschland die größte ihm mögliche Resonanz erzeugte: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung." Ein großartiger Stern am geschichtlichen Himmel des okzidentalen Systems hat seinen historischen Kairos vollendet.

  • Sigmar Gabriel, Pegida und ein historischer Kairos

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    Gabriel hat am 23. Januar eine Diskussionsrunde mt Pegidaanhängern und –gegnern in Dresden besucht. Er sagte in der Diskussion selber nichts, redete aber danach mit den Menschen, die dabei waren. Dass er damit seine Generalsekretärin brüskierte und auch viel Lob von der falschen Seite bekommen würde, hat er sicherlich mit seiner Erfahrung gewusst. Er nahm es in Kauf – warum?
    Kairologisch scheint das ein klassischer historischer Kairosmoment zu sein. Er offenbart, worauf es einem ankommt, was sich bei jemandem zwischen Input und Output abspielt, welche Wertigkeit etwas hat und wo er insgesamt gerade steht. Für fast jeden Politiker lassen sich solche historischen Kairosmomente nachweisen, in denen der Sinnkern deutlich erkennbar aufleuchtet. Man denke z.B. an den Punkt, an dem Helmut Kohl sein Ehrenwort über das Gesetz stellte, an den Abschiedsbrief von Helmut Schmidt für den Fall eines RAF-Kidnappings oder daran, mit welcher Hingabe Angela Merkel alle Regierungschefs der EU auf die Lissaboner Erklärung einschwor. In unterschiedlicher Weise zeigten sie, welcher historische Kairos über ihnen wie ein Bethlehemsstern stand und zu welchem Opfer sie dafür bereit waren, um ihrem Stern bis zum Ende zu folgen.
    Wo steht Gabriels Stern und aus welcher Perspektive schaut er gerade darauf? Für Gabriel ist Politik ein polares Geschehen. Die auffallende Harmonie der großen Koalition wird wesentlich getragen von einer doppelten Führungsspitze der SPD (Gabriel, Steinmeier), die zum historischen Feld der zweiten Schichtung einer Beziehungsgeneration gehört, also zu den Jahrgängen 1955 bis ca. 1961/62. Deren historische Kairosposition lässt sich sehr genau bestimmen. In Gabriel hat seine Ausstrahlung in der aktuellen Kairos-Lebensphase bereits eine große Ganzheit erreicht. In diesem Fall zeigt sie sich in der Kraft und in dem Bedürfnis, direkt (wenn auch nur symbolisch) mit den Menschen (auch der Pegidabewegung) ins Gespräch zu kommen. Die Ganzheit seiner Politik besteht aus den beiden Polen „SPD" (mit all ihren politischen Grundsätzen und all ihrer Parteigeschlossenheit) und „Bürger" (mit all ihren aktuellen Sorgen, Empfindungen, Gedanken). Wie er in der eigenen Partei unterscheidet zwischen der Organisation und den Menschen, so auch bei Pegida. Das Optimum liegt für Gabriel in der Resonanz beider Seiten. In diesem Sinne sah er die Notwendigkeit, ein Zeichen zu setzen.
    Damit konfrontiert Gabriel bewusst die Gesellschaft mit der in ihm ausgereiften Weltanschauung und testet zugleich, wen diese Position anspricht. Ergebnis: Die Funktionäre sind düpiert, 80% der Emails aus dem Volk, die in der Parteizentrale ankommen, sind positiv.

  • Wofür die Ausbildung zum Kairostrainer?

    Ob ich jemanden kennenlernen
    oder in persönliche Beziehung zu jemand treten
    oder etwas verkaufen will, immer geht es darum:
    Mit wem habe ich wirklich zu tun?
    Wo steht er oder sie?
    Wie ist das einzuschätzen, was er oder sie sagt oder tut?
    Und was gilt morgen?

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