• 800 Jahre NSA

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    Stellen Sie sich vor, sie lebten im Jahre 1229. Das Gnadenwirtschaftssystem der römisch-katholischen Kirche sieht sich massiv bedroht durch den religiösen Terrorismus der sogenannten Albigenser, die die Sakramentenwirtschaft der alles umfassenden Kirche ablehnen und eigene religiöse Verwaltungssysteme aufbauen wollen. Die allgemeine Basis dafür soll das seit 1200 aufkommende geistliche Netzwerk der Spiritualen sein. Diese behaupten, dass sie im Hl. Geist die innere Kommunikation mit Gott und den Heiligen herstellen könnten. Sie seien deshalb nicht mehr auf die jährliche Kontrolle des Sündenhaushalts über die Beichte angewiesen. Sie könnten über die geistliche Kommunion mit Jesus Christus jene übernatürlichen Freuden empfangen, die früher nur mittels der Amtspriester verlässlich zu erhalten waren. Es kommt so weit, dass sich selbst Kaiser Friedrich II. den Spiritualen über den dritten Orden der Franziskaner verbindet.

    Angesichts dieser Bedrohungen der Gnadenmacht der allein seligmachenden Kirche setzt sich um 1229 die Auffassung durch, man müsse ein zentral gesteuertes geistliches Kontrollsystem einführen. Die dafür zuständige Behörde solle sich vor allem des Predigerorden des Dominikus und seiner Experten für spirituelle Kommunikation bedienen. Diese bekämen wegen ihrer Nähe zum Volk und ihrer volkstümlichen Kommunikationsmethoden am besten mit, wo sich gefährliche Tendenzen bildeten. Im Jahre 1231 sind auch die Bedenkenträger so weit bearbeitet und berücksichtigt, dass man zur Tat schreiten kann. Papst Gregor IX. (geb. um 1267=A4c1) errichtet die Päpstliche Inquisition. Inquisitoren müssen Häresieverdächtigen von sich aus nachgehen, sie aufspüren und vor Gericht bringen. Die Regeln der Aushorchung gelten fortan überall, wohin der Arm der Kirche reicht. Bespitzelt wird, wo man die Gefahr sieht, es könnten ketzerische Pläne entwickelt werden.

     

    Knappe 400 Jahre später, Anfang des 17. Jahrhunderts, tut sich ein analoges Problem auf. Die Konfessionen, vor allem aber die katholische Kirche und ihre katholischen Herrscher, fühlen sich bedroht durch die Verunklarung des Glaubens- und Handlungsbewusstseins. 1622 (391 Jahre nach der Inquisition) wird die sogenannte „Römische Propagandakongregation" eingerichtet. Den Missionaren, vor allem den Jesuiten, wird untersagt, mit einer gewissen Freiheit mit den örtlichen Gewohnheiten und kulturellen Verständnisebenen zu kommunizieren. Ein Spitzelsystem sorgt für die rechtzeitige Information der Kongregation, die dann entsprechende Schritte unternimmt.

    2015 (also genau 786 Jahre nach der Forderung einer Päpstlichen Inquisition) fordert der deutsche Verfassungsschutzchef Maaßen ein globales Regelwerk für den Cyberkrieg. „Ich kann mir vorstellen, dass wir im internationalen Bereich ein Regularium dafür schaffen müssen." Er empfiehlt nicht nur Staaten Selbstschutz, sondern auch Unternehmen regelmäßige Abwehrübungen. Auch Internetprovider seien in die Pflicht zu nehmen; denn „anders als früher würden radikale Botschaften zunehmend über soziale Netzwerke verbreitet." (n-tv.de v. 23.3.2015)

    Spätestens seit 2001 und im Zusammenhang mit den modernen Albigenserkriegen, die heute Irakkriege und Kampf gegen Al-Kaida oder IS heißen, wird daran gearbeitet. Dass Edward Snowden 2013 öffentlich machte, was die NSA treibt, war natürlich so nicht vorgesehen. Seither gilt er für die USA als todeswürdiger Oberketzer. Wir wissen inzwischen, dass seit Jahren die Geheimdienste wichtiger Staaten (im Mittelalter „Erz-Diözesen" genannt) zusammenarbeiten. Die Terroranschläge der jüngsten Zeit und deren Art von Kommunizierung schafft zunehmend das Klima, das man braucht, um diese Cyberwar-Kontrollmechanismen ganz offiziell und damit mit einem rational vertretenen Regelwerk einzurichten. Um das Jahr 2017 dürfte das in irgendeiner Form offiziell durchgeboxt sein, angeführt von der USA.

    Das kairologische Modell kann diese seltsamen Entsprechungen erhellen. Danach wiederholt sich alle 393 Jahrgänge innerhalb einer historischen Galaxie die gleiche Problem- und Kräftekonstellation. Auf Grund dieser Erkenntnis ließ sich 2011 schon für die Zeit von 2015 bis 2017 die Einrichtung einer weltweiten Cyber-Inquisition vorhersagen. Genau das fordert jetzt Maaßen.

     

  • Auf der "Höhe der Zeit" sein

    Niemand muss auf der „Höhe der Zeit" sein. Man sollte sich aber auch nicht wundern, wenn einen eine neue Welle unter sich begräbt, während ein anderer mit Spaß darauf surft. Die historischen Wellen kommen gemäß der Logik des historischen Meeres. Wellen lassen sich nicht wegreden. Man kann nur sie und das dazugehörige Meer bewältigen. Wer ein Schiff durch die Wellen der Gegenwart zu steuern hat, der sollte möglichst auf dem aktuellsten Stand der Navigation sein.

  • Der Gründer des Instituts für Kairologie

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    Dr. Karl Hofmann ist der Begründer einer neuen historischen Kairologie, die das geschichtliche Zeit-Maß für die Entfaltung des Menschen erforscht und das Wissen praktisch fruchtbar macht.

    Geboren 1954 bei Weiden/Bayern, studiert Hofmann zwischen 1974 und 1983 katholische Theologie (Diplom), Geschichte und Politik in Salzburg, Freiburg i. Breisgau und München. Er arbeitet lange als Theologiedozent in der katholischen Kirche, zeitweise auch als Dozent an der Fachhochschule Augsburg, bevor er sein Privatinstitut für Kairologie gründet. Hofmann hat vier inzwischen erwachsene Kinder und lebt in Neusäß bei Augsburg.

    Hofmann´s wissenschaftliches Interesse galt immer schon der Frage, wie genau das historische Ganze kommuniziert mit der Entfaltung von Menschen und Gemeinschaften. Mit 32 Jahren stößt er auf eine heiße historische Spur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die detaillierte wissenschaftliche Untersuchung (Universität Augsburg, Diss. 1992) führt zu einem ersten Modell dreier Kairos-Generationsfelder und zur Aufnahme in die International Society for the Study of Time (ISST). Innerhalb von 20 Jahren entwickelt Hofmann in enger Rückkopplung an die modernen Human- und Naturwissenschaften und in vielfältiger Überprüfung der Hypothesen das Global Human Timing System (GHTS). 2004 gründet er das Institut für Kairologie.

  • DER KAIROS GRIECHENLAND

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    Was Zeus konnte, kann offenbar sein jüngster Sohn Kairos auch – auf Europa reiten. Der Fall von Griechenland (und bald anderer) beschäftigt uns – wie damit umgehen? Ein existenzielles Problem für die Führungskräfte Europas. Es stellen sich auch grundsätzliche Fragen angesichts der politischen und finanzwirtschaftlichen Fakten. Wie hat dieses WAS mit dem WANN zu tun? In welchem Tempo verändern sich die Möglichkeiten des Denkens und Handelns zum Thema Europa?

  • Die neue Kairos-Generation. Beobachtungen

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    1 Zahlen sprechen für sich selbst
    Für den Wired-Chefredakteur Chris Anderson werden in einer Welt, in der big data verfügbar ist, kausale Erklärungen überflüssiger. „Wer weiß schon, warum die Leute das tun, was sie tun? Der Punkt ist, dass sie es tun – und wir es nachverfolgen und mit bisher unerreichbarer Genauigkeit messen können. Wenn man genug Daten hat, sprechen die Zahlen für sich selbst." - Eine praktische Umsetzung dieser radikalen Idee ist die Dating-Plattform OkCupid. Ihr Chef sagte: „We're not psychologists, we´re math guys."

    Hier interessiert nur noch die Dynamik der Daten selbst. Es ist die Wirklichkeit, die in sich Muster und Bewegungen enthält. Daten sind Ausdruck eines gewissen Geistes, der ihre eigentliche Mitte ist. Es gibt immer einen Mehrwert, der noch der ernstesten Sache eine Spur „Spiel" hinzufügt. Die junge Generation spielt den Ernst. Sie drückt im Tun aus, was ihr eine Idee gerade bedeutet. Eine Wirklichkeit organisiert sich, löst sich wieder auf (Occupy, Piraten), formt eine neue Welle, vielleicht größer, fester rationaler.

    2 Einheit im Streitsuchen
    Da sind vier junge Studenten in München (Jg. 1987-1989), deren Blog unter dem Slogan steht: „Wir suchen Streit". Sie diskutieren über Tagespolitik, wollen politische Themen neutral darstellen und gleichzeitig Diskussion unter den Lesern anregen. Für sie gehört Politik zum Leben und Denken, aber sie schreiben für Leute, die sich nur über einen Facebook-Post weiterbilden. Auch suchen sie Beiträge aus erster Hand.
    Interessant dabei ist, dass sie den Widerspruch suchen, die unmittelbare Begegnung wollen. Für sie zeigt sich der gemeinsame Geist gerade im Gegensatz, den man aushält, nicht im Konsens, den man sonst braucht.

    Wie all das einordnen? Warum kommt es so und nicht anders? Wie führt die Dynamik weiter? Genügt hier ein intuitives Verstehen oder kausale Erklärungen? Wir glauben, dass uns hier ein kairologisches Verständnis tiefer und weiter führt. Es führt uns zum Generationsfeld dieser jungen Generation, zu ihrer Art von Wahrnehmung, zu ihren Schichtungen, zu den historischen Entsprechungen, zur weiteren Zukunft...

     

  • Die Persönliche Kairos-Analyse

    Kennen Sie eine der folgenden Situationen?

    • Wichtige Entscheidungen stehen an.
    • Berufliche oder private Beziehungen bereiten Dauerstress.
    • Eine tiefgreifende eigene Krise gibt Rätsel auf.
    • Lange gutgehende Beziehungen drohen zu zerbrechen.
    • Innere Ermüdungserscheinungen zeigen sich.
    • Es ist Zeit für eine tiefere Lebensbilanz.
    • Man spürt den Impuls, neu aufzubrechen.
    • Reizvolle neue Angebote locken.

    Dann liegt es für Sie nahe, sich mit Ihrer Situation intensiv und auf eine neue Weise aus-einander zu setzen. Wo stehen Sie gerade auf dem Weg Ihrer Selbstentfaltung? Wie ge-hen Sie in Resonanz mit anderen? Wie steht es gerade um Ihre Durchsetzungskräfte? Wohin will Sie Ihr Inneres führen?

    Erkennen Sie Ihren ureigenen „Navigator"! Er ist den „Landkarten" und „Stadtplänen", die Sie bisher studiert haben, genauso überlegen wie Ihr Navigationsgerät im Auto.

    Eine Persönliche Kairos-Analyse ermöglicht es Ihnen, Ihren „Navigator" neu zu lesen. Sie lernen, anders zu schauen auf Ihr Hier und Jetzt, Ihren bisherigen Lebensweg, Ihre Zu-kunftschancen. Sie gewinnen eine neue innere Sicherheit und Entspanntheit auf Ihrer beruflichen und privaten „Lebensfahrt".

    Wer Neuem begegnet, hat Fragen.
    Hier sind unsere Antworten auf einige Fragen, die auch Sie sich dazu stellen mögen.

    Was ist eine Persönliche Kairos-Analyse?

    Grundsätzlich lässt sich die Kairos-Analyse auf jede Art menschlicher Dynamik anwen-den, so z.B. auch auf Gruppen, Unternehmen, gesellschaftlich und geschichtlich bedeut-same Bewegungen, Persönlichkeiten oder Ereignisse.

    Die Persönliche Kairos-Analyse bildet die Beziehung des Menschen zu seinem humanen „Navigationssystem" ab. So ist sie das „Werkzeug" für eine einzigartige biografische und geschichtliche Standort-Bestimmung, in deren Fokus die Selbst-, Resonanz- und Lebens-entfaltung steht.

    Die Methode der Persönlichen Kairos-Analyse ist das Ergebnis langjähriger wissenschaftli-cher Forschung und praktischer Erprobung durch Dr. Karl Hofmann, dem Gründer und Leiter des Instituts für Kairologie. Er entdeckte das Global Human Timing System (GHTS)) und ist Inhaber mehrerer Wortmarken beim Deutschen Patent- und Markenamt. Die Grundlagen dieser Kairologie hat er in KAIROS. NAVIGATOR DER MENSCHLICHEN ZEIT (Augsburg 2010) veröffentlicht.

    Wie läuft eine Persönliche Kairos-Analyse ab?

    Am Anfang klären Sie zusammen mit einem Kairos-Trainer Umfang und Fokus der Persönlichen Kairos-Analyse ab.

    Zunächst werden die relevanten individuellen Informationen schriftlich bzw. mündlich gesammelt. Gewöhnlich wird auf dieser Basis eine schriftliche Persönliche Kairos-Analyse erstellt, die ca. 20 bis 30 Seiten umfassen kann. Am Anfang steht die Bestimmung und allgemein gültige Erläuterung eines sogenannten „Kairogramms" mittels verschiedener Kairos-Codes. Danach erfolgt die persönliche Auswertung des Kairogramms im Blick auf das Hier und Jetzt der Person, ihre bisherigen Lebensphasen und ihr kairologisches Be-ziehungsnetz. Daraus werden gewisse Wahrscheinlichkeiten für die persönliche Gegen-wart und Zukunft erschlossen und aus dem Gesamteindruck heraus gegebenenfalls auch Empfehlungen formuliert.

    Wesentlicher Bestandteil jeder Persönlichen Kairos-Analyse ist eine ausführliche Besprechung mit einem Kairos-Trainer oder einer Kairos-Trainerin.

    Was leistet eine Persönliche Kairos-Analyse für Sie?

    Es wird Ihnen klarer, wie eng Sie sich bisher an Ihre schöpferische „Kurve" gehalten ha-ben. Wichtige Ereignisse, Entscheidungen und Richtungsänderungen des bisherigen Le-bens lassen sich besser einordnen.

    Die bedeutsamen Aufgaben, Chancen, Gefahren der unmittelbaren Gegenwart können aufmerksamer wahrgenommen werden. Diese Kairos-Konzentration ermöglicht es Ihnen, gleichsam im richtigen Moment „abzubiegen".

    Die Persönliche Kairos-Analyse bietet Ihnen einen Ausblick auf die Kräfte, Horizontverän-derungen und Umbrüche, die in der Zukunft in Ihrem Fall zu erwarten sind. So lassen sich neue Chancen rechtzeitig wahrnehmen, Gefahren umgehen, Vorzeichen richtig deu-ten.

    Eine Kairos-Analyse kann nicht zuletzt zu einer neuen Sicht menschlicher Wirklichkeit und zu einer neuen Grundhaltung führen. Je mehr sich ein Kairos-Bewusstsein entwickelt, desto freier und selbstbestimmter wird das menschliche Leben erfahren. Je mehr der eigene Platz in der menschlichen Geschichte erkannt wird, desto mehr gelingt es, ihn bewusst einzunehmen und die damit verbundene persönliche Verantwortung anzuneh-men.

    Was ist Ihre Investition?

    Mit der Persönlichen Kairos-Analyse erhalten Sie ein außerordentlich individuelles und differenzierendes Instrument für die Erkenntnis Ihres Hier und Jetzt. Der praktische Nutzen erweist sich als umso größer, je mehr das Beziehungssystem der je eigenen Lebens-dynamik einbezogen wird. In manchen Fällen empfiehlt sich auch eine weiterführende Begleitung.

    Ihre finanzielle Investition richtet sich nach Ihrem Anliegen und dem Umfang der zu erbringenden Leistung. Sprechen Sie darüber mit einem Kairos-Trainer bzw. mit einer Kairos-Trainerin oder kontaktieren Sie das Institut für Kairologie. Sie erhalten auf Wunsch auch ein schriftliches Angebot.

    Wie kommen Sie zu Ihrer Persönlichen Kairos-Analyse?
    Kontaktieren Sie Dr. Karl Hofmann und sein Team von Kairos-Trainern unter

    Institut für Kairologie
    Kopernikusstr. 3
    D-86356 Neusäß

    Tel: 0821-2436587
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.kairologisches-institut.de

     

  • DOKTORTITEL ODER MINISTERAMT? ZU GUTTENBERG UND SEIN KAIROS

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    Die Nation diskutiert über zu Guttenberg und seine Doktorarbeit. Das Thema ist so heiß wie gegenwärtig Libyens Sand. Da es die Menschen bewegt, offenbaren die öffentlichen Diskussionsrunden gut die Grundeinstellungen der Beteiligten. Wie aber stellt sich der Fall kairologisch dar? Hier spielen geschichtliche Zeitfenster und die damit verbundenen Deutungsmuster eine entscheidende Rolle.

  • Eine Homepage, die ist lustig, ... Anmerkungen zur kairologischen Distanz

    Allongeperücke 17./18.Jh.

    Was für das 17. Jahrhundert die kunstvoll arrangierte Kleidung, das gepuderte (und damit schon sichtbar über-natürliche) Gesicht und die zum Teil mehrstöckige Perücke war, das ist für uns die Präsenz im Internet. Der äußeren Form nach käme niemand mehr auf die Idee, sich mit dem Barock zu vergleichen. Und doch sticht die Analogie sofort ins Auge, wenn man auf den tieferen Vorgang schaut. UNSERE höfische Gesellschaft präsentiert sich einander in den öffentlich zugänglichen „Höfen" des Internets. Man schaut einander an auf den Promenaden der verschiedenen Gruppen, zu denen man gehört. Man kommuniziert in der seltsam distanzierten Etikette des Internets. Die Schneider, Parfümierer, Friseure heißen heute IT-ler. Sie sind hochangesehene Handwerker und sehr damit beschäftigt, uns vor dieser Öffentlichkeit nach strengen technischen Vorgaben zu präsentieren.

    Den Älteren fällt es vielleicht noch schwer, sich in dieses Korsett der website zu pressen, aber für die meisten Jüngeren ist es selbstverständlich. Man stolziert lieber durch Webräume, als sich in der realen Natur menschlichen Lebens aufzuhalten. Man schreibt lieber E-mails und chattet statt sich persönlich zu zeigen. Die neue Gesellschaftsordnung zwingt noch die letzte Firma zum Internetauftritt, also zur ständigen Präsenz an einem Hof, dessen Monarch kein Gesicht mehr hat.
    Auch wir entziehen uns diesem geschichtlichen Schauspiel nicht. Auch wir präsentieren uns (entsprechend der aktuellen Mode), benützen die üblichen Internet-Staffagen, kommunizieren, vernetzen uns, promenieren.

    Und doch wird an dieser Betrachtung etwas aufgefallen sein. Eine gewisse Distanz und Ironie. Als ob es ein Spiel sei, ein großes Theaterstück. Aber klingt unsere Rede verzweifelt, wie wir sie bei einem Albert Camus antreffen? Nein. Der Zyniker sieht das Spiel und hält es für sinnlos, der Ironiker sieht darin ein sinnvolles Spiel – und lächelt.

     

  • Einführung in die Kairoswissenschaft

    Wir wissen alle um die sozialen Zeitstrukturen, die der menschliche Geist entwickelt hat und die wir mit Uhren und Kalendern messen. Wir wissen heute um die Naturzeiten von Biorhythmen bis zu atomaren Schwingungen, die unser Leben strukturieren.
    Was wissen wir von Kairos?
    Wissenschaftlich gesehen eigentlich nichts.
    Ein Ausdruck griechischer Mythologie, ein biblischer Ausdruck gotterfüllter Zeit, eine subjektiv empfundene Chance, die man, wie jede Chance, am besten nutzen soll.

    Warum wussten wir bisher eigentlich nichts?
    Weil wir nichts Genaues über die Dynamik der menschlichen Zeit wissen konnten.
    Klar, wir wissen um Lebensphasen, Generationen, ganze Kulturen, aber diese Zeiteinheiten sehen so unterschiedlich aus, dass sich mit dem einen die Entwicklungspsychologie, mit dem anderen vielleicht die Soziologie, mit dem Dritten die Geschichtswissenschaft beschäftigt. Zur Einteilung gibt es dann jeweils viele Auffassungen, und wie überhaupt alles zusammenhängt, bleibt völlig offen.

    Nun jedoch haben jüngere Wissenschaften wie Quantenphysik oder die Chaoswissenschaft die Grundlagen für die Kairologie geschaffen. Gleichzeitig können wir anhand von Vergleichen mit technischen Errungenschaften, beispielsweise dem Navigationsgerät oder dem Internet, die Kairologie heute anschaulich erklären. 

    Kairologie als Wissenschaft

    Unsere Sinne nehmen vieles auf, was der Mensch als ganzer nicht wahrnimmt.
    Wahrnehmen setzt einen schöpferischen Akt des In-Beziehung-Tretens voraus.
    Nur wo dies der Fall ist, hat etwas für uns Bedeutung. Dieses Moment der Bedeutung drücken wir gewöhnlich so aus, dass wir etwas für real, objektiv, wichtig, schön, gut, gesund, nützlich... halten.
    Diese Dimension der Bedeutung hat eine eigene Dynamik. Die Kairologie nennt sie das Kreativsein.
    Die Kairologie fragt danach, wie sich diese Beziehungswirklichkeit des Kreativseins und die reale geschichtliche Wirklichkeit des Menschen begegnen.

    In diesem Sinne hat die Kairologie eine dreifache Aufgabe:
    1) Sie versucht die Dynamik des Kreativseins in immer besseren Modellen zu erfassen.
    2) Sie definiert die kreative Konstellation eines historischen Zeitpunkts (Kairogramm) und analysiert die darin enthaltenen Wahrscheinlichkeiten.
    3) Sie prüft und deutet die reale Wirklichkeit in Bezug zum Kairos.

    Die Kairologie als theoretische Wissenschaft

    Die Kairologie gehört in das Fachgebiet der historischen Anthropologie. Hier steht sie zwischen einer philosophischen Anthropologie, die die zeitlos gültigen Strukturen des Menschen erforscht, und jenen Humanwissenschaften, die die reale Geschichte des Menschen auswerten. Als eine theoretische Wissenschaft verhält sie sich zu den Humanwissenschaften wie die Biogenetik zur traditionellen Biologie, die Chaostheorie zur kausal denkenden Naturwissenschaft oder die theoretische Physik zur traditionellen Experimentalphysik. (Kairos 150)

    Die Kairologie als praktische Wissenschaft

    Als solche untersucht sie die historische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf ihr mögliches Optimum hin. Sie hilft dem Menschen, seine Impulse, Entscheidungen, Ziele, Grenzen, seine Berufung und seinen Weg der Entfaltung besser zu verstehen und energiebewusster seinen Weg zu gehen. Jeder Mensch genauso wie der Zeit-Geist hat sein Kairosnavi. Erstmals können wir um eine Dynamik wissen, die sich bisher nur intuitiv erfühlen ließ oder sich nur in der Form einer „Objektivität“ zeigte.

    Die wahre Kairosuhr

    (siehe dazu: Bild oben rechts)

    Diese Evolution unserer Entfaltungskräfte verläuft nicht kontinuierlich, sondern in diskreten Quanten oder Feldern.

    In jedem dieser menschlichen Kreativfelder vereinigen sich Geist und evolutive Zeitzyklen auf einer Beziehungsebene, auf der alles mit allem verbunden ist. 

    Die Felder, Farben und Ringe der Kairosuhr zeigen verschiedene Typen von Kreativfeldern, in erster Linie Kairos-Lebensphasen und Kairos-Generationen.

    Jeder Kairos zeigt eine bestimmte Konstellation unserer Lebensenergie an.

    Für die praktische Arbeit von Kairosberatern hat die Analyse dieser Kreativfelder eine ähnliche Funktion, wie sie Röntgenbild und Computertomogramm für die Medizin haben.
    Die Radiologie ersetzt dem Mediziner weder seine Kompetenz noch seine Geschicklichkeit. Sie führt ihn an die richtige Stelle, sichert seine Diagnose ab, begleitet die Operation und gibt oft Aufschluss über seinen Erfolg. Das gleiche Ziel verfolgt unsere Kairosanalyse. Kairostrainer sind dabei wie sokratische Hebammen. Sie helfen praktisch, den Kairos richtig zu deuten, ihm Raum zu geben, Hindernisse wegzuräumen.

     

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  • Gleicher Jahrgang – anderes Vorgehen

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    Es ist ergiebig, den alten Chef von Siemens, Peter Löscher, mit seinem Nachfolger, Joe Kaeser, zu vergleichen. Beide sind Jahrgang 1957. Müssten sie dann kairologisch nicht gleich handeln? Doch heißt es nun, der Neue „krempelt den Technologie-Konzern um und dreht viele Entscheidungen seines Vorgängers Peter Löscher wieder zurück." Wie ist das zu verstehen? Dazu müssen wir tiefer gehen. Löscher hat die alte Einteilung des Siemensweltreichs in viele einzelne Länder aufgehoben und größere Wir-Einheiten gebildet, so weit gemeinsame Grundmentalitäten und Infrastrukturprobleme bestanden. So schuf er auch die Wir-Einheit „Städte und Infrastruktur". All das schien vor Jahren vernünftig, da sie die länderspezifische Korruptionsaffäre lösen half. Löscher glaubte, durch seine große direkte internationale Präsenz die neue Einheit schaffen zu können.
    Kaeser ist ein Eigengewächs von Siemens. Seine Stärke ist die Vertrautheit mit dem inneren Wir des Konzerns und mit den Führungskräften. Er orientiert sich also stärker an der inneren Kommunikation mit den Managern und weniger an Strukturen (wie es auch die Gewerkschaften sind).

    So sind Kaeser und Löscher von ihrem Temperament, ihren Charakterstärken und ihrem Werdegang recht verschieden. Beiden ist aber der polare Resonanzhorizont ihrer zweiten Schichtung zu eigen. Beide bauen auf persönliche Vertraute (die somit innerhalb seiner mehr als eineinhalb Jahre Vorstandsvorsitz natürlich auch ausgetauscht wurden). Beide bauen auf die Stärke, die sich aus dem Ich-Wir-Verhältnis ergibt, suchen (auf unterschiedlichen Ebenen) „den richtigen Ton" zu treffen, um so die maximalen Kräfte bei den Mitarbeitern zu mobilisieren. Die Priorität des großen WIRs bedeutet aber auch, dass Kaeser es „nicht jedem bei Siemens recht machen" könne. In ihrem Kairos-Horizont sind beide sich also viel näher, als dies zunächst den Anschein hat.

     

  • Ich bin dankbar, ...

    Manfred Sieg, Unternehmensberater

  • Ist der Mensch ein „Uhrentier“?

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    Lange Zeit hat die Naturwissenschaft die innere Uhr des Menschen kaum beachtet. Ein Deutscher, Jürgen Aschoff, war es, der in den 1960er Jahren durch Bunkerversuche bewies „dass die innere Uhr keine Reaktion ist, sondern sich im Zuge der Evolution als autonomer Mechanismus des Körpers etabliert hatte. Er musste in den Genen festgeschrieben sein“ (Süddeutsche Zeitung v. 4. Oktober 2017,14).

  • Kalenderblätter Archiv Vorbemerkungen

    Unsere Kalenderblätter greifen in unregelmäßigen Zeitabständen aktuelle Ereignisse aus Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft auf und interpretieren sie aus einer kairologischen Perspektive. Einige Beispiele aus den vergangenen Jahren können Sie in diesem Archiv einsehen. Möchten Sie über neue Beiträge direkt informiert werden, tragen Sie sich bitte in der Anmeldung zum Newsletter ein.

  • Kommentierte Bücherliste zur Kairologie

    Wer sich genauer über die Kairologie informieren möchte, hat inzwischen verschiedene Möglichkeiten. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, hat Manfred Sieg eine Kommentierte Bücherliste zur Kairologie herausgegeben.

  • Lebensphasen der Melancholie

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    Der Philosoph Wilhelm Schmid schreibt: „Es gibt regelrechte Zeiten der Melancholie: Wer in der Pubertät angesichts verlorener Kindheitstage und im Herbst angesichts fallender Blätter und kahler Bäume nicht melancholisch wird, macht etwas falsch im Leben.

  • Marina Alt-Nedvidek

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    Webseite: www.sternschnuppen-tv.de 

    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Tel: 06131-9508959

    Marina Alt-Nedvidek, (Dipl Ing. (FH), BBA, Fiction Producer,)

    Ihr Interesse galt von je her den Menschen, der Art und Weise, wie sie sich austauschen und was sie antreibt. Nachdem sie viele Jahre international tätig war, hat sie sich im Rhein-Main Gebiet niedergelassen. Seit 10 Jahren ist sie selbstständig im Bereich visuelle Kommunikation und Führungskräftecoaching mit Growth River Deutschland. Sie ist eine der ersten zertifizierten Kairostrainerinnen, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kairologie e.V und Mutter von drei Kindern.
  • Mehr Kraft in Unternehmen

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    Wie kann etwas heute noch praktischen Nutzen haben, was aus der Antike stammt? So lautet ein Einwand gegen den kairologisch orientierten Ansatz in der Wirtschaftsberatung. Tatsächlich geht die Beschäftigung mit Kairos historisch auf die frühgriechische Mythologie und die Bibel zurück – also in eine Zeit und Denkweise, die mit den Herausforderungen der Gegenwart wenig gemein haben mag. Aber es gibt mehr Bezüge, als man denkt.

    Das Wirklichkeitsverständnis in Unternehmen und Organisationen hat sich in den letzten zwei Generationen radikal verändert. Während früher die große Welt eine Ausweitung der eigenen realen Welt im Geiste war, hat die Globalisierung unmittelbare Wirkungen in unseren Alltag hinein. Genauso hat die Digitalisierung unser Wirklichkeitsverständnis radikal verändert. Jahrhundertelang lebten wir im Bewusstsein von einer einzigen realen Welt. Andere Welten waren nur geistig oder transzendent oder Produkte von Fantasien. Jetzt sind wir mit zwei realen Welt konfrontiert. Die digitale Welt ist zwar für die Sinne unfassbar, aber nicht weniger real als das, was wir greifen können.

    Entspricht es dem noch, von einer einzigen Art menschlicher Zeit auszugehen, nämlich der chronologischen bzw. auch chronobiologischen. Könnte es nicht sein, dass der Mensch auch eine zweite Welt von Zeitfeldern hat, die so unfassbar wie die Elektronik und so universal wie das Internet ist? Wir wissen heute sehr wohl, dass zwischen dem, was jemand sagt, und dem, was es wann bedeutet, klar zu unterscheiden ist. In der Bedeutung zeigt sich die menschliche Kraft. Kraft aber bildet Felder. Ist es daher nicht nahe liegend, auch für den Menschen die Wirklichkeit von Raum-Zeit-Kraftfeldern anzunehmen, die die Dynamik unserer Bedeutungen steuert?

    In einer psychoanalytischen Sprache klingt dieser Gedanke so: „Was Individuen verbindet, sind zunächst Fantasievorstellungen, die auf das Gegenüber übertragen werden. Diese Übertragungen können positiver wie negativer Art sein, meist sind sie beides, also ambivalent. Anhand solcher unbewussten Vorannahmen über den anderen knüpfen wir an frühere Beziehungserfahrungen an und verschaffen uns beim Umgang mit anderen Menschen Orientierung, indem wir uns an unsere individuelle Lebensgeschichte erinnern.“ (W. Kretzschmar und N. Senarclens de Grancy, mehr Seele im Unternehmen,Süddeutsche Zeitung v. 1. März 2016,2)

    Zwar beschränkt sich dieser Gedanke noch zu sehr auf eine bestimmte Art von Prozessen und Perspektiven, aber die Grundrichtung dieses Denkens kommt einer Kairologie nahe, die energetische Beziehungen zum Ausgangspunkt der Wirklichkeitsdeutung macht.

    Können wir zeigen, dass die Dynamik des Kairos eine klare Ordnung besitzt, dann genügt es nicht mehr zu sagen, wichtige Entscheidungen werden aus dem Bauch getroffen. Zweifellos stimmt es, dass Statistik und Bilanzen allenfalls nachträglich der Absicherung der Entscheidung dienen, aber dieser sogenannte Bauch ist keine Erklärung, sondern nur ein Bild für das, was kairologisch zu klären ist. Die Summe solcher „Bauchentscheidungen“ führt zuletzt zum Beispiel oft zu der Selbsterkenntnis, einen bestimmten Weg zur eigenen Ganzheit gegangen zu sein.

    Auch die Rede von Unternehmergeist und Unternehmensphilosophie verweist auf die tragende Bedeutung des historischen Kairos im Wirtschaftsleben. Ein historischer Kairos ist mehr als nur eine Fantasie, wie es die Psychoanalyse vielleicht gern sehen würde. Er verweist auf einen geschichtlichen Sinn, der wesentlich die persönliche Energie trägt. Im historischen Kairos enthalten aber ist auch die Tatsache, dass das, was zu einer bestimmten Zeit als Vernunft gilt, sich irgendwann in „Unsinn“ verwandeln kann. (Siehe Winterkorn, VW- Skandal, oder die AKW- Politik der großen Energiekonzerne)

    Kairologisch orientierte Berater bieten einen energetischen Zugang zur Realitätswahrnehmung an, zum Beispiel in der Kommunikationskultur eines Unternehmens. Zugleich vermitteln sie den Führungsmitgliedern einer Organisation ihre Erkenntnismethoden und-Werkzeuge, und tragen somit dazu bei, dass Zukunfts-und Personalfragen entsprechend der tatsächlichen Dynamik von Zeit-Geist und Mitarbeitern beantwortet werden können.

    Die Kairologie ist ein sehr wirksames Instrument, um ein erweitertes Verständnis für die Entwicklung und die Konflikte in Unternehmen zu bekommen. Kairos ist nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern wesentlich eine Sache auf der historischen Ebene. Der Druck zur unmittelbaren Entscheidung von außen ist oft so groß, dass die Frage, ob dafür überhaupt die richtige Zeit sei, leicht verdrängt wird. Es ist eine systembedingte Verengung unternehmerischer Führung, die durch die Kairologie aufgebrochen werden kann.

    Der kairologische Ansatz in der Unternehmensberatung ist an den Human Resources orientiert. Er prüft alle dafür relevanten Aspekte und führt einen Diskurs über die unsichtbare Dynamik, die viele Fehlbesetzungen vermeiden kann, genauso wie er Trendhascherei aufdecken kann, die nur zu unnötigen großen Verlusten führt.

    Vielfach leidet die menschliche Entfaltung im Unternehmen. Eine kairologisch orientierte Unternehmensführung kann dazu beitragen, Führungskräften und Mitarbeitern mehr Raum zu ihrer Entfaltung zu geben und die Arbeitsbeziehungen so zu gestalten, dass ein Maximum an menschlicher Energie für die Zukunft frei wird.

  • Neuerscheinung 2018: Mensch 5.0

    Mensch 5.0 amazon

    Sieg, Manfred/Hofmann, Karl:

    Mensch 5.0. Wie Sie mit Kairos die Herausforderung der Zukunft bewältigen

     Schwerte 2018

    Digitalisierung und künstliche Intelligenz sind keine Sache weniger Spezialisten und Unternehmen. Sie betreffen uns alle. Dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass wir eine neue technologische Entwicklungsstufe erreicht haben, die plakativ mit Industrie 4.0 umschrieben wird. Von überall her tönt die Botschaft: alle haben sich dieser neuen Entwicklung anzupassen. Man spricht von HR 4.0 oder Arbeit 4.0.

    Vielen klingt das bedrohlich in den Ohren.

    Werden wir zu gläsernen Menschen?

    Werden wir zur Funktion künstlicher Intelligenzen?

    Wissen unsere Apps am Ende vor uns, was wir entscheiden?

    Werden wir nicht nur als Konsumenten, sondern auch als Führungskräfte und Unternehmer entmachtet?

    Für die Autoren dieses Buches gibt es nur eine echte Lösung. Wir müssen zu einem neuen Bewusstsein von uns selbst und unserem Wirken vorstoßen: Mensch 5.0.

    Der Kern dieses Bewusstseins ist ein tieferes Verständnis von Kairos, der bedeutungsvollen menschlichen Zeitdynamik. Sein Nutzen liegt in einer zukunftsorientierten Unternehmens-, Mitarbeiter-und Selbstführung. Sie folgt dem Maß der geschichtlichen Kräfte des Menschen.

     Hardcover: 29,70 €

    Kindle-ebook: 18,99 €

    Zu bestellen unter Books on Demand oder jedem anderen online-Dienstleister

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    Bisherige Erscheinungen zur Kairologie

     

    Hofmann, Karl:

    Karlskult in neuer Perspektive. Phantomzeitthese und historische Kairologie,

    in: ZEITENSPRÜNGE 3/2010, 705-733 (Mantis-Verlag)

    INHALT: Knappe Vorstellung des kairologischen Modells und praktische Anwendung auf die Analogie zwischen der zeitlichen Entwicklung des mittelalterlichen Karlskults und der modernen Europa-Idee.

     

    Hofmann, Karl:

    Eine katholische Generation zwischen Kirche und Welt. Studien zur Sturmschar des Katholischen Jungmännerverbandes Deutschlands.

    Augsburg: Wißner 2. Aufl. 1993 

    (Augsburg, Univ., Diss., 1992)

    Bestellung über Institut für Kairologie (Restexemplare)

    Sonderpreis: 20 Euro (statt 45.-)

    Inhalt: Historische Grundlegung des kairologischen Modells

     

    Hofmann, Karl:

    Einheit der Gegensätze. Ungewöhnliche Betrachtungen eines Kardinals.

    München 1982 (vergriffen)

     

  • PC und Handy waren gestern. Zum Kairos der „augmented reality“

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    Seltsam, wie wir stets das aktuell Beste auch für das Höchstmögliche halten. Wem ist etwa schon einmal aufgefallen, dass man, um ins Internet zu kommen, irgendein Gerät braucht, das einem Zugang zu Informationen, Bildern, Gesprächen, Musik  verschafft? Wir antworten dann vielleicht: ohne ein solches Gerät geht es doch nicht.

    Gegenfrage: Ist das schon wirklich unserem Geist gemäß? Er ist immer noch in der Lage, ohne alle Hilfsmittel sich Fantasiegeschichten, Gespräche mit sich selbst, Bilder, Musikstücke zu  produzieren. Vollkommen wird unsere Technologie erst sein, wenn ihr das auch gelingt.

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